iPhone 6s: Kritik am 16-GB-Modell wächst

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Viel Handlungsspielraum bieten 16 GB Speicherplatz auf dem iPhone 6s nicht
Viel Handlungsspielraum bieten 16 GB Speicherplatz auf dem iPhone 6s nicht(© 2015 Apple)

Das High-End-Gerät iPhone 6s gehört zu den teuersten Smartphones auf dem Markt – vor allem mit großem internen Speicher: Wie schon bei den Vorgängern iPhone 6 und iPhone 6 Plus setzt Apple aber auch bei seinem aktuellen Vorzeigemodell auf eine 16-GB-Version. Das führt bei Kritikern zu Unmut.

110 Euro mehr kostet jeweils das Modell mit größerem Speicherplatz von beiden Smartphones. Dabei wurde erst vor Kurzem bekannt, dass Apple selbst für 64 GB Speicherplatz nur etwa 20 Dollar an Kosten aufbringen muss.

Das iPhone 6s ist in der Lage, 4K-Videos aufzunehmen – und auch Fotos, Musik und nicht zuletzt eine Vielzahl an Apps benötigen eine Menge Speicherplatz. Laut Matthew Yglesias von Vox seien deshalb 16 GB interner Speicher in kürzester Zeit belegt. Warum sollte Apple ein Feature wie 4K-Videos einführen und die Nutzer dann daran hindern, es auch zu benutzen?

Genau deshalb sieht Yglesias in der Entscheidung, auch das iPhone 6s in einer 16-GB-Version anzubieten, einen strategischen Fehler von Apple. Hätte das Unternehmen ein 32-GB-iPhone als kleinste Version angeboten, hätte dies zu mehr Kundenzufriedenheit geführt – und Apple nur einen kleinen Teil seines Gewinns gekostet. Noch im Mai 2015 waren Analysten davon ausgegangen, dass Apple eben diesen Schritt gehen würde – aber Gerüchte kurz vor der Keynote im September hatten diese Hoffnungen bereits zunichtegemacht. Bleibt zu hoffen, dass Apple sich beim iPhone 7 eines Besseren besinnt und 32 GB als kleinste Speicher-Version anbietet.

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