Bestellhotline: 0800-0210021

iPhone 12 Pro vs. iPhone 13 Pro: Vergleich der Spitzen-Modelle

iPhone 12 Pro vs iPhone 13 Pro Vergleich
Lohnt sich der Aufpreis vom iPhone 12 Pro zum iPhone 13 Pro? (© 2021 CURVED )
34

Apples iPhone-Flaggschiffe zeigen sich extrem stark gegen die Konkurrenz. Aber wie haben sie sich gegenüber ihren direkten Vorgängern verbessert? Und welches ist aktuell die beste Wahl für euch? Wir gucken uns den Vergleich iPhone 13 Pro vs. iPhone 12 Pro einmal an.

Apple hat mit den iPhone-Pro-Modellen eine Smartphone-Klasse erschaffen, die High-End-Feeling in allen Bereichen sicherstellt. Mit dem iPhone 13 Pro und dem iPhone 13 Pro Max (hier mit Vertrag) haben es nun erneut Geräte auf den Markt geschafft, die genau das tun. Doch lohnt sich ein Umstieg für euch, wenn ihr ein iPhone 12 Pro habt? Die Unterschiede sind teilweise nur marginal, teilweise aber auch gravierend. Wir klären, für wen sich der Umstieg lohnt.

Inhaltsverzeichnis

Preis: iPhone 12 Pro ist günstiger als der Nachfolger

Logisch, muss aber trotzdem erwähnt werden: Mit dem iPhone 12 Pro (hier mit Vertrag) ist das ältere Modell auch das günstigere Modell. Apple selbst hat übrigens bereits das 12 Pro und das iPhone 12 Pro Max aus dem hauseigenen Shop verbannt. Solltet ihr euch dennoch dafür entscheiden, könnt ihr die Einstiegsvariante bei anderen Händlern für um die 1000 Euro erstehen. Das ist nach wie vor ein stolzer Preis, könnte sich für euch dennoch lohnen, falls ihr noch ein iPhone 12 habt: Hier findet ihr alle Unterschiede zum iPhone 12.

Das neue iPhone 13 Pro (hier mit Vertrag) ist mittlerweile überall erhältlich. Apple selbst bietet die kleinste Speichervariante mit 128 GB für 1149 Euro an. Der Preisunterschied ist also gar nicht so hoch, wie vielleicht angenommen. Beim Vergleich iPhone 12 Pro vs. iPhone 13 Pro solltet ihr also im Hinterkopf behalten, dass der Aufpreis zum neueren Modell nur circa 150 Euro beträgt. Das iPhone 13 ohne Vertrag kostet in der kleinsten Version 1149 Euro. Das iPhone 13 Pro Max ist übrigens je 100 Euro teurer. Hier eine Übersicht der Preise (Stand November 2021):

  • iPhone 12 Pro: ca. 1000 Euro (128 GB), ca. 1150 Euro (256 GB), ca. 1400 Euro (512 GB)
  • iPhone 13 Pro: 1149 Euro (128 GB), 1269 Euro (256 GB), 1499 Euro (512 GB), 1729 Euro (1 TB)

Größenvergleich: Wie groß ist das iPhone 13 Pro und das iPhone 12 Pro?

Die Frage lässt sich so beantworten: Kommt darauf an, von wo ihr draufschaut. Betrachtet man beide Geräte von vorne, sind die Abmessungen identisch: Mit 146,7 mm in der Höhe und 71,5 mm in der Breite gehören beide Modelle zu den kompakteren Geräten im Premium-Segment. Gerade die Konkurrenz aus dem Android-Universum setzt hier gerne auf riesige Displays. Hier können nur das iPhone 12 Pro Max und das iPhone 13 Pro Max (hier mit Vertrag) mithalten. Beide haben ein Displaygröße von 6,68 Zoll, also 16,95 cm in der Diagonalen.

iPhone 12 Pro Max vs iPhone 12 Pro Größenvergleich
Im Vergleich zum iPhone 12 Pro Max ist das iPhone 12 Pro schön kompakt (© 2021 CURVED )

Das iPhone 12 Pro und das iPhone 13 Pro unterscheiden sich nur minimal im Hinblick auf die Größe: Unter anderem wegen seines Kameramoduls ist das iPhone 13 Pro etwas dicker: 7,4 mm Tiefe beim iPhone 12 Pro stehen 7,7 mm beim iPhone 13 Pro gegenüber. Dennoch lässt sich feststellen, dass beide Modelle angenehm dünn sind. Dank der handlichen Abmessungen lassen sich beide Geräte sehr gut bedienen und fallen auch in der Hosentasche nicht unangenehm auf. Beim iPhone 13 Pro Max sieht das übrigens nicht viel anders aus: Auch die große Version kommt mit 7,7 mm Tiefe.

Display: Neueste Technik nur im iPhone 13 Pro

Apple hat uns 2020 enttäuscht, als wir erfuhren, dass das iPhone 12 Pro nur mit einem 60-Hertz-Display daherkommt. Denn bereits im letzten Jahr kamen selbst Mittelklasse-Smartphones anderer Hersteller mit einer höheren Bildwiederholrate auf den Markt. Die sorgt für flüssigere Animationen und damit für ein angenehmeres Nutzererlebnis. Schade, dass Apple uns bis 2021 darauf warten lassen hat.

Zu Apples Verteidigung könnte man aber sagen, dass eine erhöhte Bildwiederholfrequenz für Apple-Smartphones weniger notwendig als für Android-Smartphones ist. Das liegt an Apples Betriebssystem: Mit iOS bekommt ihr sowieso schon eine enorm schnelle und smoothe Erfahrung auf eure Bildschirme gezaubert. Gerade bei neueren iPhone-Modellen, wie auch dem iPhone 12 Pro, ruckelt und stockt gar nichts. Alles läuft butterweich - trotz 60 Hertz.

Gleichwohl hat sich Apple davon überzeugen lassen, dass zumindest die Pro-Modelle ein solches Feature spendiert bekommen sollten. Von den Pro-Modellen der iPads kennen wir bereits ein 120-Hertz-Display: Die Bedienung fühlt sich hier einfach nochmal einen guten Tick geschmeidiger an. Das sogenannte ProMotion-Display ist nun auch im iPhone 13 Pro und im iPhone 13 Pro Max verbaut. Das sorgt für noch flüssigere Animationen.

Apple iPhone 12 Pro
Das Display überzeugt schon im iPhone 12 Pro mit leuchtenden Farben (© 2021 CURVED )

Der Rest des Displays ist nahezu gleich geblieben. In beiden Modellen kommt ein Super-Retina-XDR-Display zum Einsatz. Das OLED-Display löst mit 2523 x 1170 Pixeln schön scharf auf und bietet dazu tolle Farben und Kontraste. Einziger Unterschied: Das iPhone 13 Pro hat mit 1000 Nits eine etwas höhere typische Displayhelligkeit als das iPhone 12 Pro mit 800 Nits. Für das Ablesen von Displayinhalten bei direkter Sonneneinstrahlung und HDR-Inhalten ist allerdings nur die maximale Helligkeit interessant. Die liegt bei beiden Modellen bei circa 1200 Nits.

Kamera: iPhone 12 Pro vs. iPhone 13 Pro

Das iPhone 12 Pro hat eine insgesamt sehr gute Kamera mit nur wenigen Schwächen. Seid ihr darauf aus, Fotos bei Tageslicht und ohne absurd hohe Vergrößerungen zu schießen, bekommt ihr hier immer noch eine der besten Smartphone-Kameras auf dem Markt. Doch wie der vorherige Satz bereits vermuten lässt, ist die Kamera des iPhone 12 Pro nicht perfekt. So ist etwa der Nachtmodus nicht auf allerhöchstem Niveau. Trotzdem sind auch im Dunkeln gute Fotos mit dem iPhone 12 Pro möglich.

Was schwerer ins Gewicht fällt, sind die Nachteile beim Zoom. Das Kamerasetup des iPhone 12 Pro beinhaltet zwar eine Tele-Linse, die bietet aber nur eine zweifache optische Vergrößerung. Das reicht vielleicht für die meisten Anwender aus, mit den Kameras der besten Android-Flaggschiffe kann Apple hier aber nicht mithalten. Das Xiaomi Mi 11 Ultra (5x) oder auch das Galaxy S21 Ultra (10x) vergrößern eure Motive noch stärker ohne Bildverluste.

Apple iPhone 12 Pro
Die Kamera des iPhone 12 Pro kann die meisten immer noch überzeugen (© 2021 CURVED )

In beiden Bereichen hat Apple versucht aufzustocken. Das ist auch recht gut gelungen. Denn die Kamera des iPhone 13 Pro schießt deutlich bessere Fotos bei Nacht und hat auch im Sachen Zoom einen draufgelegt. Letzterer profitiert vor allem von der neuen Tele-Linse, die nun einen dreifachen optischen Zoom ermöglicht, dafür aber nicht ganz so lichtstark ist wie beim Vorgängermodell. Bei sehr weiten Entfernungen kann zwar auch das iPhone 13 Pro nicht ganz mit der Periskop-Technik der Konkurrenz mithalten, dennoch sollte ein dreifacher optischer Zoom für die meisten Anwendungsszenarien mehr als ausreichen.

Zusammenfassend muss noch einmal gesagt werden, dass beide Modelle hervorragende Fotos schießen. Eben nur mit geringfügigen Schwächen in Ausnahmesituationen. In einem Bereich sind beide Geräte aber nach wie vor die besten: Mit keinen Smartphones lassen sich so tolle Videos drehen wie mit dem iPhone 13 Pro und dem iPhone 13 Pro Max. Dafür sorgen eine herausragende Stabilisierung, eine super Belichtung und der intelligente Autofokus. Das iPhone 12 Pro hängt da nur marginal hinterher. Interessant ist hier, dass nur das neue iPhone 13 Pro den neuen Kinomodus unterstützt. Dieser stellt Personen automatisch in den Mittelpunkt.

Leistung: Wer braucht so viel Power?

Während das iPhone 12 Pro den exakt gleichen Chip wie das iPhone 12 (hier mit Vertrag) verbaut hat, kommt das iPhone 13 Pro mit einem GPU-Kern mehr als das iPhone 13 (hier mit Vertrag) daher. Das bedeutet konkret, dass die Pro-Modelle bei grafikintensiven Anwendungen noch einen Tick schneller arbeiten als das Standardmodell. Dennoch besitzt die gesamte iPhone-13-Reihe den A15-Bionic-Chip von Apple.

Der im iPhone 12 Pro verbaute A14-Chip war zu seiner Zeit der schnellste Chip in einem Smartphone. Das hat sich erst geändert, als Apple den A15 Bionic präsentiert hat. Da lässt sich schon erahnen, wo die Reise hingeht: Egal, ob ihr euch für ein iPhone 12 Pro oder ein iPhone 13 Pro oder die Pro-Max-Modelle entscheidet, ihr werdet in jedem Fall mit ordentlich Power ausgestattet sein. Uns ist keine mobile Anwendung bekannt, die die aktuellen Apple-Chips in die Knie zwingen könnte. Und das dürfte sich in den nächsten Jahren auch erstmal nicht ändern.

Im Performance-Vergleich iPhone 12 Pro vs. iPhone 13 Pro lässt sich sagen, dass das iPhone 13 Pro die noch schnellere Hardware verbaut hat. Im Alltag dürfte das aber kaum jemand merken. Habt ihr vor, euer Gerät viele Jahre zu verwenden, kann man natürlich argumentieren, dass das iPhone 13 Pro im Zweifel ein Jahr länger den Anforderungen der sich ständig entwickelnden Technikwelt gewachsen sein wird.

wwdc-2021-ios-15
iOS 15 kommt mit vielen nützlichen neuen Features (© 2021 Apple )

Auch interessant ist in dem Aspekt, dass ihr wohl noch ein Jahr länger von Updates profitieren werdet. Apple ist dahingehend aber insgesamt sehr fair: Das aktuelle iOS 15 ist sogar noch für sechs Jahre alte iPhones verfügbar. So lässt sich die neueste iOS-Version auf allen Geräten ab dem iPhone 6s installieren. Das ist außergewöhnlich und daher sollte die Versorgung mit Updates im Vergleich iPhone 12 Pro vs. iPhone 13 Pro nur in Ausnahmefällen eine Rolle spielen.

Akku: iPhone 12 Pro vs. iPhone 13 Pro

Schon die iPhone-12-Modelle konnten mit einer sehr soliden Akkulaufzeit punkten. Das liegt allerdings nicht an der verbauten Hardware: Die Akkus in iPhones sind im Vergleich zu Android-Smartphones recht klein. Hier macht, wie so oft, iOS den Unterschied. Das Betriebssystem ist sehr gut an die Hardware angepasst und kann so sehr effizient arbeiten. So spart euer iPhone Strom und hält länger durch.

Die neuen Modelle ermöglichen Akkulaufzeiten, die beeindruckend sind. Apple gibt beim iPhone 13 Pro eine Laufzeit von 22 Stunden bei durchgehender Videowiedergabe an. Beim iPhone 12 Pro waren es noch gute 17 Stunden. Das dürfte vor allem an der etwas kleineren Batterie liegen. Im iPhone 12 Pro ist ein 2815 mAh großer Akku verbaut. Im iPhone 13 Pro sind es 3095 mAh – es kommt damit sogar recht dicht an die 3687 mAh des iPhone 12 Pro Max heran. Das Ganze ist nur noch zu toppen vom iPhone 13 Pro Max, das mit 4352 mAh und satten 28 Stunden der Kraftprotz in Akku-Sachen ist.  

Auch wenn euch beide Modelle gut durch den Tag bringen werden: Das Aufladen dauert in beiden Fällen länger als bei der Konkurrenz. Während Hersteller wie Xiaomi mit wahnsinnigen Werten, wie 120 Watt Ladegeschwindigkeit um die Ecke kommen, beharrt Apple auf seiner 20-Watt-Ladetechnik. Apple bezeichnet sie zwar nach wie vor als Schnellladetechnik, doch wirklich schnell lädt weder das iPhone 12 Pro noch das iPhone 13 Pro oder iPhone 13 Pro Max.

MagSafe iPhone 12 Pro
Das MagSafe-Ladegerät – magnetisch haftend an einem iPhone 12 Pro (© 2020 Apple )

20 Watt sind ausreichend schnell, um euer iPhone innerhalb von circa 90 Minuten voll aufzuladen. Dennoch könnte in bestimmten Situationen ein schnellerer Ladestandard durchaus hilfreich sein. Immerhin ist es sowohl beim iPhone 12 Pro als auch beim iPhone 13 Pro möglich, euer Gerät innerhalb von 30 Minuten mit 50 Prozent Akkukapazität zu versorgen. Das reicht dann für einige Stunden Nutzung.

Möchtet ihr euer neues iPhone kabellos laden, solltet ihr das Laden per MagSafe Charger in Betracht ziehen. Dieses separat erhältliche Ladegerät lässt euch immerhin mit 15 Watt aufladen. Das läuft auch, anders als von einigen Qi-Matten gewohnt, sehr konstant und sicher ab. Der Aufsatz haftet magnetisch an der Rückseite eures iPhones. Mit herkömmlichen Ladepads lässt sich euer iPhone nur mit 7,5 Watt aufladen. Eine vollständige Aufladung zieht sich so ziemlich lange hin.

iPhone 12 Pro vs. iPhone 13 Pro im Fazit

Grundsätzlich lässt sich festhalten: Egal, für welches Modell ihr euch entscheidet, ihr werdet ein sehr gutes Gerät bekommen. Für den einen oder anderen dürfte sich der Aufpreis von rund 150 Euro für die neuere Variante aber durchaus lohnen. Denn mit dem iPhone 13 Pro bekommt ihr in einigen Bereichen coole Upgrades. Das Display bietet endlich 120 Hertz, die Kamera wurde sinnvoll verbessert und auch der Akku hält noch länger durch. Weitere Unterschiede, wie zum Beispiel die noch stärkere Leistung, sind für die meisten Nutzer im Vergleich iPhone 12 Pro vs. iPhone 13 Pro zu vernachlässigen. Und wer mit allen Werten wirklich ganz oben an die Spitze will, entscheidet sich sowieso für das iPhone 13 Pro Max.

Wie findet ihr das? Stimmt ab!
Weitere Artikel zum Thema