iPhone 7: Alles, was wir bislang wissen

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Konzeptdesigns neuer iPhones
Konzeptdesigns neuer iPhones(© 2016 CURVED/labs)

Was bringt das iPhone 7 mit? Wie unterscheidet es sich vom iPhone 6s? Eine erste Zusammenfassung.

Der Name

Keine Experimente: Während Apple bei den iPads das "Pro" für sich entdeckt hat, bleibt man bei den iPhones wohl der bisherigen Nomenklatur treu. So wird das nächste Apple-Smartphone aller Voraussicht nach iPhone 7 heißen.

Weiterhin zwei Modelle

Mit dem iPhone 6 führte Apple eine Plus-Variante ein und führte diese auch beim iPhone 6s fort. Dass das Unternehmen etwas an den Displaygrößen ändert, ist unwahrscheinlich. So dürfte ein Modell über 4,7 Zoll verfügen, die Plus-Variante hingegen über 5,5 Zoll. Wer es klein mag, greift zum vier Zoll großen iPhone SE. Bislang sieht es nicht danach aus, dass Apple die Auflösung seiner Retina-Displays erhöhen wird.

Der Look

Evolution statt Revolution: Beim Design wird sich Apple ganz klar am Aussehen der Vorgänger orientieren. Das iPhone ist der Bestseller im Apple-Sortiment. Insofern erlaubt sich der Konzern hier keine Experimente und überarbeitet das Produkt nur sehr vorsichtig. Dazu zählen wohl in erster Linie kosmetische Veränderungen.

Kleinere Antennenbänder

Geschickt angebrachte Antennenbänder(© 2016 CURVED/labs)

Nicht unbedingt auf Zustimmung stießen die breiten Antennenbänder auf der Rückseite des iPhones seit der 6er-Generation. Beim iPhone 7 sollen sie kleiner werden und weiter an die Kanten rücken, dadurch weniger auffällig sein. Wie das aussehen könnte, hat Martin Hajek im CURVED/labs für uns designt.

Kein Kamerabuckel mehr

Das flache Design des  iPhone 6 ließ die Kamera erstmals hervorstehen. Auch beim iPhone 6s änderte sich das nicht. Im iPhone 7 soll der hervorstehende Ring endlich wegfallen und die Kamera wieder ins Gehäuse wandern. Wie das aussehen würde, ließ sich in einem kurzen Video begutachten, in dem Apple für das Recycling seiner Smartphones warb.

Das würde aber auch bedeuten, dass das nächste iPhone kaum dünner sein kann als seine Vorgänger. Das muss aber auch nicht sein. 6,9 Millimeter sind flach genug.

Adieu, Homebutton

So viel zur Rückseite. Auf der Vorderseite könnte sich Apple dauerhaft vom Homebutton trennen. Mit 3D Touch erkennt das Display bereits unterschiedliche Druckstufen. Zudem hat LG vor wenigen Tagen einen Sensor vorgestellt, der versteckt unter Glas Fingerabdrücke erkennen soll.

Eine Dual-Kamera ...

So könnte die Dual-Kamera aussehen(© 2016 CURVED/labs)

... soll zumindest in der Plus-Variante des iPhone 7 zum Einsatz kommen. Sony, einer der größten Hersteller von Smartphone-Kameras, rief Dual-Kameras als den großen Trend für 2016 und 2017 aus. Im LG G5 und Huawei P9 haben die Hersteller bereits ihre Interpretationen verbaut. Die neuen Module erlauben weitwinkligere Aufnahmen bzw. Fotos mit mehr Tiefenschärfe.

Die Audioklinke entfällt (nicht)

Ein Lautsprecher anstelle eines Audio-Anschlusses(© 2016 CURVED/labs)

Womöglich. Vor wenigen Wochen erst schien es gesetzt, dass Apple beim nächsten iPhone auf den Anschluss verzichtet zugunsten der Audiosteuerung über den Lightning-Anschluss. Der Aufschrei war groß. Vor wenigen Tagen nun tauchten Bilder von einem spekulierten Bauteil aus, das über den 3,5mm-Anschluss verfügt. Verzichtet Apple dennoch darauf, könnte anstelle des Anschlusses ein zweiter Lautsprecher für Stereosound rücken.

Noch unklar: Wireless Charging und Smart Connector

Was tun, wenn der Lightning-Anschluss schon mit einem Kopfhörer belegt ist? Kabelloses Laden böte sich an – auch ohne ein anderes Gehäusematerial. Chip-Entwickler Qualcomm erklärte Ende Juli 2015, dass ein neues Verfahren namens WiPower das kabellose Aufladen der Batterie auch durch Metallgehäuse ermöglichen soll. Wünschenswerter wäre allerdings eine Schnellladefunktion, wie sie mittlerweile fast jedes Android-Flaggschiff mitbringt. Im Gespräch ist außerdem die Übernahme des Smart Connectors vom iPad Pro. Der erscheint aber recht unwahrscheinlich, da am Gehäuse des iPhones schlicht weniger Platz für einen solchen Anschluss ist. Zudem braucht es für das Smartphone kein vergleichbares Zubehör, wie etwa eine Anstecktastatur.

Der Akku könnte größer werden

Von 3100 mAh im iPhone 7 Plus ist derzeit die Rede. 2750 mAh sind es derzeit im iPhone 6s Plus. Länger als einen Tag wird das Smartphone dennoch nicht durchhalten. Warum, das erklären wir Euch an dieser Stelle.

Für ein vernünftiges Energiemanagement wird aller Voraussicht der A10-Chipsatz sorgen, der zudem mehr Leistung verspricht. Zum Hintergrund: Der A9-Chip im iPhone 6s verfügt, wie seine Vorgänger, über zwei Kerne. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass Apple von dieser Bauweise mit dem A10 abweicht. Gerüchten zufolge soll Apple den Einsatz von sechs Kernen erwägen – die Aufstockung auf vier Kerne erscheint indes wesentlich wahrscheinlicher.

iOS 10 an Bord

Zu Gesicht bekommen werden wir die nächste Version von Apples mobilem Betriebssystem, iOS 10, auf dem World Wide Developer Congress (WWDC) im Juni, zu dem Apple seine Entwickler lädt. Das Release erfolgt für gewöhnlich im September zusammen mit den neuen iPhones. Was wir uns von iOS 10 wünschen, haben wir an dieser Stelle aufgeschrieben.

Preis und Release

Mindestens 745 Euro müsst Ihr für iPhone 6s mit 16 Gigabyte zahlen. Am Preis wird Apple nicht rütteln. Viel teurer darf das Smartphone mit Blick auf die starke Android-Konkurrenz nicht werden, günstiger wurden iPhones über die Jahre hinweg auch nicht. Das Release wird sehr wahrscheinlich, wie schon die Jahre zuvor, im September stattfinden.

Wie steht es um den Speicher? Welche weiteren Features sind außerdem im Gespräch. All das erfahrt Ihr in unserer permanent aktualisierten Produktseite zum iPhone 7.


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