Xiaomi 13 im Test: Android-Wolf im Apple-Pelz

Xiaomi 13 Lieferumfang
11

Mit dem Xiaomi 13 hat der chinesische Hersteller ein attraktives Smartphone für rund 1000 Euro (UVP) auf den Markt gebracht. Und auf den ersten Blick eignet es sich hervorragend für den Einstieg ins Premiumsegment. Dennoch gibt es auch Schattenseiten am neuen China-Kracher. Welche das sind, zeigt der Test zum Xiaomi 13.

Kurzfazit und Testwertung

8.3/10
CURVED-Score
Im Test zeigt sich: Das Xiaomi 13 ist ein toller Einstieg für alle, die etwas günstiger in den Premiumbereich schnuppern wollen. Insbesondere Akku- und Prozessor-Leistung bieten feinstes Flaggschiff-Niveau auf Augenhöhe mit anderen Premium-Vertretern aus 2023. Die Schwächen des ansonsten gelungenen Smartphones liegen vor allem beim USB-2.0-Anschluss und den vorinstallierten Apps.
Solide Triple-Kamera Starke Selfie-Kamera Ausdauernder Akku mit hoher Ladegeschwindigkeit Gutes AMOLED-Display Aufladen in 50 Minuten
Unnötige vorinstallierte Apps Langsame Datenrate dank USB 2.0 Mikroruckler bei aufwendigen Games

Inhaltsverzeichnis

Design und Verarbeitung: Ein Stück vom iPhone

Huch, wurde mir versehentlich ein iPhone 14 zugeschickt? Optisch präsentiert sich das Xiaomi 13 mit einem kantigen Design ohne viel Drumherum, mitsamt eines flachen Metallrahmens – so kennen wir eigentlich aktuelle iPhones. Doch tatsächlich halte ich für diesen Testbericht das Xiaomi 13 in den Händen. Es erinnert stark an die Apple-Designsprache, zumindest eine gewisse Inspiration lässt sich hier kaum leugnen. Und das ist eine Optik, die im Xiaomi-Portfolio recht einzigartig ist: Hier geht der Hersteller in eine ganz andere Richtung als mit dem Xiaomi 13 Pro (hier im Test) und seinen abgerundeten Ecken. Wer insbesondere den Apple-Look mag, wird also eher mit dem günstigeren Modell glücklich.

Größentechnisch bietet das Xiaomi 13 die Maße 152,8 x 71,5 x 7,89 mm. Damit ist das Handy vergleichsweise handlich und ähnlich groß wie ein Galaxy S23 (146,3 x 70,9 x 7,6 mm). Die Display-Diagonale des Xiaomi-Handys liegt bei 6,36 Zoll. Selbst mit meinen relativ kleinen Händen habe ich keine Probleme, alle Seitentasten oder den oberen Bildschirmrand einhändig zu erreichen. Um den kompletten Screen zu erreichen, ist dann aber doch die zweite Hand nötig – das ist aber auch bei einigen der derzeit kleinsten Smartphones nicht anders.

Das Gewicht von 189 g sorgt dafür, dass sich das Handy wertig in meinen Händen anfühlt. Diesen Eindruck verstärkt die hervorragende Verarbeitung. Hier klappert und wackelt nichts, ganz wie beim heimlichen Vorbild von Apple. Bei dem Preis von knapp 1000 Euro, den Xiaomi für den Einstieg in das Premiumsegment aufruft, sollte das aber auch so sein.

Xiaomi schützt das Display mit Gorilla Glass 5, das einige Kratzer oder Sturzschäden abhält. Eine IP68-Zertifizierung rundet das Sicherheitspaket gegen äußere Einwirkungen ab. So ist das Xiaomi-Handy nicht nur gegen Staub geschützt, erstmals ist es auch wasserdicht. Genauer gesagt übersteht das Handy laut Hersteller dauerhaftes Untertauchen in einer Tiefe von bis zu 1,5 Meter für knapp 30 Minuten.

Schutz gegen Fingerabdrücke suche ich bei der schwarzen Farbvariante des Smartphones allerdings vergeblich. Die Rückseite des Xiaomi 13 ist im Test innerhalb von wenigen Minuten komplett mit Abdrücken übersäht, selbst ohne fettige Chips am Arbeitsplatz. Bei den anderen Farben (Flora und White) dürfte das nicht ganz so auffallen.

Die Rückseite des Xiaomi 13 sorgt aber bei allen Farbvarianten dafür, dass das Handy in den Händen rutscht. Wer sein Smartphone unterwegs immer in der Hand hat, sollte die im Lieferumfang enthaltene Hülle nutzen. Diese ist angeraut und bringt deutlich mehr Grip beim Tragen. Außerdem gleicht die Hülle die aus dem Gehäuse ragende Kamerainsel aus. Dadurch bekommen die Linsen etwas mehr Schutz und das Xiaomi 13 liegt flach auf Oberflächen.

Also ist das Design gelungen oder eine schwache Kopie des iPhones? Ich bin von der Optik angetan, selbst wenn das Xiaomi 13 kein grandioser Hingucker ist. Es setzt mehr auf einen stylishen und etablierten Look, statt neue Grenzen auszuloten. Das ist schick, wenn auch nicht herausragend. Aber: es ist irgendwie auch rutschiger in den Händen als das Apple-Vorbild.

Xiaomi 13 wasserdicht
Das Xiaomi 13 ist wasserdicht nach IP68. (© 2023 )

Display: Von der hellen Sorte

Das AMOLED-Display des Xiaomi 13 hat eine FHD+-Auflösung (2400 x 1080 Pixel) bei einer Pixeldichte von 414 ppi. Insgesamt ist der Bildschirm damit nicht so scharf wie der des Xiaomi 13 Pro, doch merkt man den Unterschied nur, wenn die Geräte nebeneinander liegen. Im direkten Vergleich zum 1440p-Display meines privaten Handys muss ich ganz genau hinschauen, um Unterschiede zu erkennen. Fest steht: Das Xiaomi 13 hat ein scharfes und klares Display, das für alle Situationen ausreicht. Und durch die OLED-Technologie sind auch Farben, Schwarzwert sowie Kontrastverhältnis top.

Games sind auf dem Xiaomi 13 eine visuelle Wucht. Die adaptive Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz sorgt dafür, dass die Darstellungen weitestgehend flüssig sind. Beispielsweise beim Zocken oder Scrollen durch Webseiten, Messenger-Verläufe sowie Social-Media-Feeds erwarten euch weiche Bewegungen, die sehr angenehm wirken. Warum es hier aber bei einigen Games Abstriche gibt, verrate ich euch im Punkt „Leistung“.

Auf dem Papier schafft das Xiaomi 13 zudem eine maximale Helligkeit von 1900 Nits. Und in der Praxis? Einen sonnigen Samstag nutze ich nicht nur zum Grillen, sondern auch um die Helligkeit des Xiaomi 13 zu testen. Und siehe da: Selbst die Mittagssonne kann das Xiaomi 13 im Test nicht davon abhalten, alles auf dem Display glasklar darzustellen. Ein Pluspunkt für alle, die gern unterwegs surfen, Messenger nutzen oder in der Sonne die Seele mit einer Folge der Lieblingsserie baumeln lassen wollen.

Xiaomi 13 Display
Das Display des Xiaomi 13 kann extrem hell werden. An Sommertagen ein absoluter Segen. (© 2023 )

Leistung: In der Regel flott

Das Xiaomi 13 ist ein kleines Kraftpaket. Der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2 sorgt dafür, dass das Handy in den Benchmark-Tests Auf den obersten Rängen mitspielt. Im Antutu-Benchmark erreicht das Xiaomi 13 einen starken Wert von 1.263.125 Punkten und liegt damit sogar fast 10.000 Punkte vor unserem Ergebnis aus dem Test des Xiaomi 13 Pro. Im Single- und Multi-Core-Test von Geekbench zeigen sich allerdings Unterschiede. Hier liegt das Xiaomi 13 mit einem Single-Core-Score von 1390 und 5054 Punkten im Multi-Core-Score etwas hinter dem größeren Bruder (1504 und 5342 Punkte). Da beide Modelle aber einen identischen Chip verwenden, dürften sie sich in der Praxis in etwa ähnlich schnell anfühlen.

Beim Gaming-Test kann das Xiaomi 13 ebenso mit Leistung punkten. So läuft etwa "Asphalt 9" ohne Ruckler. Wenn ich das Rennen verliere, kann ich definitiv nicht der Hardware die Schuld geben. Ein anderes Bild bekomme ich beim RAM-hungrigen Genshin Impact. Hier kommt es gerade bei schnellen Kameraschwenks oder besonders vielen Gegnern auf dem Bildschirm zu Mikrorucklern. Das ist etwas unschön und trübt den Gesamteindruck. Eigentlich liegt das Xiaomi 13 über den Systemanforderungen des Spiels.

Das Xiaomi 13 hat 8 GB RAM an Bord, was sich insbesondere beim Multitasking bemerkbar macht. Schnelle Wechsel von einer zur anderen App kommen in der Regel ohne Nachladezeiten oder Stotterer aus. Als einzige Speichervariante stehen 256 GB freier Speicher zur Verfügung. Das ist für die meisten Nutzer ausreichend. Wer mehr braucht, muss auf Cloud-Dienste ausweichen, da das Xiaomi 13 keinen SD-Kartenslot bietet.

Besonders ärgerlich ist hingegen die langsame Datenübertragung des Xiaomi 13. Eine dreiminütige 8K-Videoaufnahme mit dem Xiaomi-Handy ist etwa drei GB groß. Schiebe ich diese Datei über Datenkabel auf den PC, dauert das während meines Tests des Xiaomi 13 etwa 77 Sekunden. Mein eigenes Handy bekommt dieselbe Datei in 17 Sekunden auf den Rechner.

Die lahme Geschwindigkeit des Xiaomi 13 liegt am verwendeten USB-2.0-Port. Andere Handys setzen hier bereits auf USB 3.0 oder 3.1 und damit eine deutlich schnellere Datenübertragung. Gerade wenn ihr viele Dateien zwischen eurem Handy und dem PC verschieben möchtet, kann das Xiaomi 13 eine Geduldsprobe sein.

Xiaomi 13 USB Port
Der USB-Port des Xiaomi 13 ist bei der Datenübertragung eher lahm. Bei der Akkuaufladung hingegen rasend schnell. (© 2023 )

Kamera: Starkes Paket mit leichten Schwächen

Für die Xiaomi-13-Reihe hat der Hersteller eine Partnerschaft mit den Kameraexperten von Leica geschlossen. Das Xiaomi 13 profitiert davon in Form einer Triple-Kamera, die über alle Linsen hinweg solide Ergebnisse liefert.

Auf der Rückseite gibt es eine Hauptkamera mit einem 50-MP-Sensor sowie eine Ultraweitwinkellinse mit 12 MP und eine Telefotokamera mit 10 MP. Letztere kann optisch auf das bis zu 3,2-fache heranzoomen. Das entspricht etwa einer Brennweite von 75 mm. bei einem Digitalkameraobjektiv.

Der erste Fototest des Xiaomi 13 mit starkem Gegenlicht zeigt, dass das Handy an besonders sonnigen Tagen keine Probleme hat. Lens Flares oder andere Störungen sind nicht zu sehen. Allerdings stelle ich fest, dass die Farben zwischen Weitwinkel- auf dem ersten Bild und Ultraweitwinkellinse auf dem zweiten Testfoto etwas variieren. Beim breiteren Blickwinkel sorgt die Kamerasoftware für zu knallige Farben, die unnatürlich wirken. Dennoch: Beide Bilder lassen sich sehen.

Ähnliche Eindrücke habe ich beim zweiten Vergleich. Das Motiv: Der Erfurter Dom an einem bewölkten Tag. Die Ultraweitwinkellinse fängt mit ihrem großen Blickwinkel enorm viel ein und kann das Gebäude in Gänze ohne Probleme aus der Nähe erfassen. Diese Linse hat etwa eine Brennweite von 15 mm, ein gängiger Wert für Digitalkameras.

Der etwas seltsame Farbwechsel zeigt sich in diesem Fall bei der Hauptkamera. Sie rückt das Motiv mit einer äquivalenten Brennweite von etwa 25 mm komplett in die Mitte, verleiht dem Ganzen aber einen leichten Grünstich. Mein Rückschluss: Die Fotosoftware greift hier zu viel ein. Das ist aber nichts, was sich nicht im Nachgang mit wenigen Handgriffen via Bildbearbeitungsprogramm nachbessern lässt. Oder man knipst einfach noch ein Foto und hofft, dass der Grünstrich hier nicht auftaucht.

Dank der Telefotolinse mit 3,2-fach-Zoom kann ich ohne Probleme an die Details des Doms heranzoomen, ohne mich vom Fleck zu bewegen. Diese bleiben auch auf dem Foto weitestgehend erhalten. Für ein Social-Media-Posting oder den Druck im Postkartenformat eignet sich die Bildqualität in jedem Fall. Wer ein größeres Druckformat anstrebt, könnte aber enttäuscht werden. Hier machen sich fehlende Details unter Umständen schnell bemerkbar und trüben das Gesamtbild.

Besonders spannend für regnerische Tage sind die zahlreichen KI-Verbesserungen des Xiaomi 13. Mit an Bord sind zahlreiche Kamera-Features, die ihr stellenweise schon aus unserer Foto-Tour mit dem Xiaomi Mi 10T kennen könntet. So erstrahlt der Dom trotz Regen im Sonnenschein oder im Abendrot. Nur kleine Fehler – wie die Aura um die Turmspitzen – lassen darauf schließen, dass das Bild verändert wurde. Zumindest, wenn ihr einen glaubwürdigen Filter verwendet. Wenn jemand hingegen die Polarlichter über der Sehenswürdigkeit anzweifelt, habe ich leider keine Gegenargumente.

 

Der Nachtmodus leistet beim Test des Xiaomi 13 gute Arbeit. Sieht die Kamera im normalen Modus kaum etwas und bringt viel Rauschen auf das fertige Bild, sind die Lichter in der Nachtvariante besonders in Szene gesetzt. Zwar verschmilzt hier und das das Gras zu einem grünen Einheitsbrei, wenn ich genauer heranzoome, doch ist das Meckern auf hohem Niveau. Wer jetzt keine ruhige Hand für eine Aufnahme über mehrere Sekunden hat, kann übrigens aufatmen: Zumindest die Hauptlinse kommt mit einem optischen Bildstabilisator (OIS), der leichte Wackler korrigiert.

Die Selfie-Kamera auf der Front löst mit 32 MP auf und schießt ordentliche Bilder. Gerade Porträts mit Bokeh-Effekt gelingen gut. Nur an den Haaren gibt es – wie bei vielen anderen Smartphones – hin und wieder Probleme, Motiv und Hintergrund voneinander zu trennen. Solang ich aber kein riesiges Selfie im Ölgemäldeformat von mir drucken und aufhängen will, fällt das kaum auf.

Wer noch etwas mehr Spaß  bei den Selfies haben will, kann sich in die „Verschönerungsoptionen“ des Xiaomi 13 stürzen. Hier stelle ich in Windeseile die Regler für ein schmaleres Gesicht, voluminösere Haare und eine markantere Wangenpartie auf 100 Prozent. Das Ergebnis aus Dr. Frankensteins Fotoalbum könnt ihr euch in der Bildergalerie anschauen. Wer die Regler etwas feinfühliger bewegt, kann bessere Ergebnisse erzielen, wobei mir die Bilder ohne die Selfie-KI-Optionen durchweg besser gefallen.

Sound: Guter (Handy-)Klang

Beim Ton mache ich es kurz: Denn die Klangqualität des Xiaomi 13 verdient das Maximallob, das viele heutzutage vergeben: „Da kann man nicht meckern“. Die Lautsprecher sind auf der höchsten Lautstärke ordentlich laut, aber kratzen dabei nicht unangenehm. Dank Stereolautsprechern und Dolby-Atmos-Support kommt bei Filmen, Serien und Games ein gutes Mittendrin-Gefühl auf. Einmal erlebt, möchtet ihr das sicherlich nicht mehr missen.

Akku: Aufladen in 50 Minuten

Die Akkus von Xiaomi-Smartphones lassen mittlerweile viele Muskeln spielen. Allem voran, weil die Handybatterien eine hervorragende Ladegeschwindigkeit bieten. Beim Xiaomi 13 ist das nicht anders. Im Lieferumfang findet sich neben dem passenden Kabel ein Ladeadapter mit 67 W Leistung. Diese Power lässt mich das Xiaomi 13 im Test innerhalb von rund 50 Minuten von 0 auf 100 Prozent laden. Selbst kurze Ladepausen von zehn bis 15 Minuten bringen so viel Ladung, dass das Xiaomi 13 locker mehrere Stunden durchhält.

Die Akkukapazität von 4500 mAh ist beim Xiaomi 13 etwas niedriger als beim Pro-Modell (4820 mAh), aber kann im Alltag dennoch überzeugen. Selbst bei reger Benutzung kann das Xiaomi 13 anderthalb Tage ohne Verschnaufpause an der Steckdose durchhalten.

Als Kirsche auf dem Akku-Eisbecher hat Xiaomi Wireless Charging sowie Reverse Charging implementiert. Gerade das kabellose Laden sticht dabei hervor. Denn hier kann ich mit dem passenden Ladepad mit bis zu 50 W kabellos laden. Ein Wert, von dem Größen wie Samsung und Apple noch weit entfernt sind. Dank Reverse Charging lade ich andere Geräte mit 10 W auf. Egal, ob Kopfhörer, Smartwatch oder das Zweithandy: Alle Geräte mit Qi-Charging können das Xiaomi 13 quasi als Powerbank nutzen.

Software und Features: MIUI mit unnötigem Ballast

Einen negativen Eindruck hinterlassen bei mir die Apps, die auf dem Xiaomi 13 vorinstalliert sind. Facebook, Netflix und Booking.com, aber auch TikTok, LinkedIn oder eine englischsprachige Automiet-App sind bereits auf dem Handy. Viele davon  nehmen unnötig Platz weg und nerven mich, weil ich sie manuell entfernen muss. Klar sparen dadurch einige Nutzer etwas Zeit und können direkt mit dem Xiaomi 13 und ihren liebsten Apps loslegen. Dass jemand direkt nach dem Start des Xiaomi-Handys ein Mietauto braucht, wage ich an dieser Stelle stark zu bezweifeln.

Dennoch ist MIUI 14 eine solide Android-Adaption mit spannenden Features. So komprimiert das System beispielsweise automatisch Apps, die ich selten nutze, um Speicherplatz zu sparen. Zudem nimmt MIUI 14 etwa ein Drittel weniger Speicherplatz ein als der Vorgänger. Wenn Xiaomi bei der nächsten Iteration noch auf die vorinstallierten Apps verzichtet, kann ich den Extra-Platz sogar von Anfang an komplett für mich nutzen.

Fazit zum Test des Xiaomi 13
Marvin Fuhrmann
Marvin Fuhrmann

Das Xiaomi 13 entpuppt sich im Test als ein gutes Smartphone, wenn ihr in die Premiumklasse einsteigen wollt. Gerade die schnellen Akkuladezeiten, der starke Prozessor sowie das helle und scharfe AMOLED-Display unterstreichen die Performance des Xiaomi-Handys.

Doch gibt es hier und da einige Macken, mit denen ihr leben müsst. Eine langsame Datenübertragung per USB 2.0 gehört definitiv nicht ins Premiumsegment. Genauso wenig wie zu viel Bloatware oder Mikroruckler in aufwendigeren Games.

Die UVP, die Xiaomi für das Handy aufruft, ist für meinen Geschmack etwas zu hoch angesetzt. Wenn ihr an dem Gerät interessiert seid, solltet ihr noch ein wenig warten, bis die Preise sinken.

Ist Abwarten nicht so eure Stärke, solltet ihr auch die Angebote zum Xiaomi 13 mit Vertrag im Auge behalten. Hier könnte euch das eine oder andere lohnende Angebot erwarten.

 

Alle Einzelwertungen im Überblick:

Display
0
10

Performance
0
10

Kamera
0
10

Akku
0
10

Preis/Leistungsverhältnis
0
10

 

Technische Daten: Alle Fakten zum Xiaomi 13

Geräte-Abbildung
Xiaomi 13
Hersteller
Xiaomi
Modell
13
Display und Gehäuse
Display-Größe 6.36 Zoll
Auflösung 2400x1080 Pixel
Pixeldichte 413 ppi
Technologie AMOLED
Frequenz 120 Hz
Maße Größe 152.8x71.5x7.98 mm
Material Glas (Rückseite)
Gewicht 185 g
Leistungsmerkmale
Chipsatz Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2
Taktrate Bis zu 3,19 GHz
AnTuTu
Klasse
Installierter RAM 8 GB RAM
Interner Speicher 256 GB
Akkuleistung 4500 mAh Kapazität
Lebensdauer der Batterie
Sicherheit Fingerabdruck
Betriebssystem Android 13 mit MIUI 14 (ab Werk)
Kamera
Hauptkamera 50 (Weitwinkel), 12 (Ultraweitwinkel), 10 (Tele)
Frontkamera 32 MP
Konnektivität
Anschlüsse USB-C
Dual-SIM Ja
NFC Ja
4G LTE Ja
5G Ja
Preis
UVP Ab 999.9 Euro (UVP)
Angebot Jetzt Kaufen

 

In diesem Artikel

Testwertung: Xiaomi 13

8.3
Curved Score
Top
  • Solide Triple-Kamera
  • Starke Selfie-Kamera
  • Ausdauernder Akku mit hoher Ladegeschwindigkeit
  • Gutes AMOLED-Display
  • Aufladen in 50 Minuten
Flop
  • Unnötige vorinstallierte Apps
  • Langsame Datenrate dank USB 2.0
  • Mikroruckler bei aufwendigen Games
Design
Display
Kamera
Performance
Software & Apps
Akku
Preis/Leistungsverhältnis

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Feature Tabelle
  • Betriebssystem
    Android 13 mit MIUI 14
  • Prozessor: Name
    Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2
  • Prozessor: Taktung
    Bis zu 3,19 Ghz
  • Prozessor: Anzahl Kerne
    8
  • Speicherkapazität
    256 GB
  • Arbeitsspeicher
    8 GB
  • Kamera-Auflösung: Back
    50 (Weitwinkel), 12 (Ultraweitwinkel), 10 (Tele) Megapixel
  • Kamera-Auflösung: Front
    32 Megapixel
  • Bildschirmdiagonale
    6.36 Zoll
  • Auflösung Höhe
    2400 Pixel
  • Auflösung Breite
    1080 Pixel
  • Grafikchip
    Adreno 740
  • Display Technologie
    AMOLED
  • Display Pixeldichte
    413 ppi
  • Schnittstellen/Anschlüsse
    USB-C
  • Feature: Bluetooth
  • Feature: WLAN
  • Feature: NFC
  • Feature: GPS
  • Feature: GPRS/EDGE
  • Feature: UMTS
  • Feature: LTE
  • Feature: Dual-SIM
  • Feature: Fingerabdruckscanner
  • Akkuleistung
    4500 mAh
  • Höhe
    152.8 mm
  • Breite
    71.5 mm
  • Tiefe
    7.98 mm
  • Gewicht
    185 g
  • Status
    Erhältlich
Wie findet ihr das? Stimmt ab!
Weitere Artikel zum Thema