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China-Handy-Test: Welche Smartphones aus China sind die besten?

Huawei Mate 40 Pro
Das Huawei Mate 40 Pro ist ein hervorragendes Handy aus China (© 2020 CURVED )
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07.04.21 von

CURVED Redaktion

Apple und Samsung haben auf dem Smartphone-Markt erheblich Marktanteile an die Konkurrenz aus China verloren. Eine gute Gelegenheit, mit einem China-Handy-Test interessante Smartphones aus China zu vergleichen. Wie viel Leistung bieten euch China-Smartphones zu welchem Preis?

Kaum zu glauben: Nur zehn Jahre ist es her, dass die drei Hersteller Nokia, RIM und Apple noch drei Viertel des Smartphone-Marktes unter sich aufteilen konnten. Seitdem sind jede Menge neue Handy-Anbieter auf den Markt gestoßen und haben für ordentlich Bewegung gesorgt. Davon profitiert auch ihr als Käufer, denn Konkurrenz belebt das Geschäft. Besonders Smartphones aus China stehen im Ruf, zu einem günstigen Preis jede Menge Technik an Bord zu haben. Fünf vielversprechende Android-Smartphones der Oberklasse haben in letzter Zeit besonders auf sich aufmerksam gemacht. Hier der China-Handy-Test:

Xiaomi Mi 11: Das beste China-Handy?

Obwohl erst seit 2017 auf dem europäischen Markt vertreten, ist Hersteller Xiaomi mit seiner Baureihe Mi längst kein Unbekannter mehr. Seit März 2021 ist das Xiaomi Mi 11, das in China bereits Verkaufsrekorde feiert, auch in Deutschland verfügbar. Angeboten wird es mit 128 GB RAM für 800 Euro. Die Version mit doppelt so viel Speicher kostet 100 Euro Aufpreis. Das Mi 11 ist Teil einer Smartphone-Familie, zu der in Deutschland auch das Mi 11 Ultra und das Mi 11 Lite gehören.

Xiaomi Mi 11 Kamera Und Display
Das Xiaomi Mi 11 ist eines der besten China-Handys (© 2021 Xiaomi )

Als eines der ersten Geräte am Markt ist das Mi 11 mit dem neuen Top-Prozessor von Qualcomm ausgestattet. Der Snapdragon 888 glänzt mit bis zu 25 Prozent höherer Rechenleistung gegenüber dem Vorjahresmodell und neuen Grafikfunktionen für optimiertes Rendern von Bildinhalten in 3D-Spielen. Das 6,7 Zoll große AMOLED-Display mit 120 Hz und einer Auflösung von 2400 x 1080 Pixeln fügt sich fast randlos in das 164 x 76 mm große Gehäuse. Die Selfie-Kamera mit 20 MP liegt hinter einem Punch-Hole. Die rückseitige Hauptkamera bringt es auf 108 MP.

Schon beim Vorgänger Mi 10 setzte Xiaomi Maßstäbe beim Ladetempo. Auch das Mi 11 zieht mit bis zu 50 Watt kabellos Energie aus dem Qi-Ladeadapter. Nach zwei Milchkaffees oder rund 40 Minuten Ladezeit ist der leere Elektronentank damit wieder zu 100 Prozent befüllt. Fazit: Oberklasse aus China mit vielen pfiffigen Extras und einem Superlader. Dank extrem schnellem Prozessor ein echter Kauftipp in jedem China-Handy-Test – besonders für Gamer. Mehr dazu lest ihr hier:

Vivo X51 5G: Der Newcomer

Relativ neu auf dem deutschen Markt ist Hersteller Vivo mit seinem X51 5G. Dabei gehört die Handy-Schmiede aus dem chinesischen Dongguan längst zu den größten Smartphone-Herstellern der Welt und präsentierte beispielsweise 2018 den ersten in ein Display integrierten Fingerabdrucksensor. Das X51 5G kommt zusätzlich auch mit Gesichtserkennung daher. Der an den Rändern gebogene 6,6 Zoll große Bildschirm löst mit 2376 x 1080 Bildpunkten auf.

Vivo X51 5G Display
Das Vivo X51 5G hat ein Curved-Display (© 2021 )

Die 48-MP-Hauptlinse wird per Gimbal stabilisiert. Eine solche bewegliche Optik, die das Wackeln bei Aufnahmen ohne Stativ automatisch ausgleicht, ist den ausgeführten Bildstabilisatoren der Konkurrenz deutlich überlegen. Auch bei Dunkelaufnahmen kann das X51 5G damit beeindrucken.

Vivo X51 5G
Das Vivo X51 5G hat eine besondere Kamera (© 2021 )

So sind auch lange Videodrehs, etwa bei der nächsten Fahrradtour oder beim Outdoor-Sport mit diesem China-Smartphone kein Problem. Dazu passt der Akku, dessen 4315 mAh dank des sparsamen Prozessors Snapdragon 765G lange vorhalten. Mit 33 Watt wird das Gerät in rund einer Stunde per USB-Kabel wieder geladen. Induktives Laden ist nicht möglich.

Unser Fazit zu diesem Smartphone aus China: Features wie die technisch herausragende Kamera mit Gimbal sowie die 5G-Unterstützung, aber auch der Preis von 799 Euro machen das Gerät zum Oberklasse-Boliden für den Filmdreh unterwegs. Eine kontaktlose Ladefunktion wäre schön gewesen. Dennoch sollte das Gerät in einem China-Handy-Test zumindest erwähnt werden.

Oppo Find X3 Pro im China-Handy-Test

Wie Vivo gehört auch Oppo zum chinesischen BBK-Konzern. Als Hersteller von Bluray- und DVD-Playern gestartet, will das Unternehmen nun mit seinem Flaggschiff Find X3 Pro den Markt für Oberklasse-Smartphones aufrollen. Schon äußerlich hebt sich das Gerät durch sein auffälliges Design mit herausragendem Kamera-Buckel vom Wettbewerb ab. Gab es allerdings beim Vorgänger X2 Pro noch ein Gehäuse das wahlweise aus Keramik oder aus genopptem Kunstleder bestand, besteht der Rücken des Find X3 Pro nun wieder aus Kunststoff. Hier hat Oppo wohl den Rotstift angesetzt.

Oppo Find X3 Pro
Das Oppo Find X3 Pro macht hinten und vorne eine gute Figur (© 2021 CURVED )

Dafür wartet das extrem helle und mit 120 Hz getaktete, 6,7 Zoll große AMOLED-Display wartet mit 3216 x 1440 Bildpunkten auf. Unsichtbar unter dem Display sitzt ein Fingerabdrucksensor zum Entsperren. Der schnelle Chipsatz Snapdragon 888 greift auf 12 GB RAM zurück, was für ordentlich Performance nicht nur beim Spielen sorgt. An Speicherplatz stehen wahlweise 128 oder 256 GB zur Verfügung.

Auch mobile Daten werden dank 5G-Unterstützung schnell geladen oder gespeichert. Je 50 MP bei Haupt- und Weitwinkelkamera sowie eine mit 32 MP auflösende Selfie-Kamera sind mehr als nur Standard – selbst in der Oberklasse. Darüber hinaus hat das Find X3 Pro auch noch ein Mikroskop-Objektiv, das mit 3 MP Auflösung Miniaturaufnahmen macht.

Oppo Find X3 Pro
Die Vierfach-Kamera beinhaltet eine Mikroskop-Linse (© 2021 CURVED )

Kabelgebundenes Laden mit 65 Watt füllt die beiden, zusammen 4500 mAh fassenden Akkus in deutlich unter einer Stunde. So viel Leistung hat ihren Preis und der liegt mit ca. 1149 Euro eindeutig im Spitzenfeld in jedem China-Handy-Test. Dafür gibt es hier ein Gerät, das schon rein äußerlich nicht mit der Masse schwimmt und mit coolen Gadgets wie dem Mikroskop aufwartet.

Huawei Mate 40 Pro im China-Handy-Test

Seit November 2020 liegt das Mate 40 Pro in den Regalen der Händler. Hersteller Huawei ist bekannt für außerordentlich gute Handy-Kameras. Die hier verbaute Dreifach-Kamera von Leica zeichnet Weitwinkel-Aufnahmen mit 50 MP auf. Eine “Tracking Shot” genannte Software lässt die Ultraweitwinkel-Kamera bewegte Objekte fokussieren und folgt ihnen, ohne dass die Kamera dabei nachgeführt werden muss. Die mit 13 MP arbeitende Selfie-Kamera dient auch zum Entsperren per 3D-Gesichtserkennung.

Huawei Mate 40 Pro
Das Huawei Mate 40 Pro bietet eine exzellente Kamera (© 2020 CURVED )

Dieses China-Smartphone besitzt ein 6,76 Zoll großes OLED-Display, das mit 2772 x 1334 Pixeln auflöst. Als Prozessor kommt ein Kirin 9000 5G zum Einsatz, eine Eigenkreation von Huawei mit integrierter 5G-Unterstützung. Ihm zur Seite stehen 8 GB RAM und bis zu 512 GB Datenspeicher. Kabelgebunden mit 66 Watt oder kabellos mit 50 Watt lässt sich der 4400 mAh fassende Akku aufladen – beides sehr gute Werte.

Huawei Mate 40 Pro
Auch kabellos ist das Huawei Mate 40 extrem schnell aufgeladen (© 2020 CURVED )

Als Folge des Handelsstreites zwischen den USA und China läuft das Mate 40 Pro mit einer unlizenzierten Android-11-Version, was bedeutet, dass viele Google-Funktionen, aber auch Apps fürs Online-Banking nicht nutzbar sind. Huawei hat daher einen eigenen, proprietären App-Store eröffnet, der in puncto Vielfalt mit dem Google-Pendant allerdings nicht mithalten kann. Technisch hingegen spielt das Mate 40 Pro in der Oberklasse bei diesem China-Handy-Test. Das gilt allerdings auch für die UVP von 1199 Euro.

OnePlus 9 Pro: China-Handy mit Schweden-Kamera

Wie Oppo und Vivo zum BBK-Konzern gehörend, hat auch OnePlus ehrgeizige Ziele auf dem Smartphone-Markt. Bereits mit dem One Plus 8 Pro hat der Hersteller aus Shenzen für viel Aufsehen gesorgt. Entsprechend groß waren die Erwartungen beim One Plus 9 Pro. Der an den Kanten abgerundete AMOLED-Bildschirm des China-Smartphones mit 3216 x 1440 Pixeln hat eine Diagonale von 6,7 Zoll. Das Curved-Display biegt sich links und rechts um die Kanten des Gerätes.

OnePlus 9 und OnePlus 9 Pro
Das OnePlus 9 Pro (l.) hat eine Linse mehr als das Standardmodell (© 2021 OnePlus )

Die Quad-Kamera auf der Smartphone-Rückseite entspringt einer Kooperation des schwedischen Mittelformat-Spezialisten Hasselblad mit dem japanischen Chip-Lieferanten Sony. Zum Einsatz kommen eine Weitwinkel-Kamera mit 48 MP, ein Ultraweitwinkel-Objektiv mit beachtlichen 50 MP und je ein 8-MP-Tele- sowie ein 2 MP-Monochrom-Sensor. Selfies zeichnet die Frontkamera mit 13 MP auf.

Der 4500 mAh große Akku ist fast so groß wie beim Vorgänger und hält dank verbessertem Energiemanagement sogar etwas länger. Kabelgebundenes Laden ist mittels der weiterentwickelten Warp-Technologie in einer halben Stunde möglich. Die Version mit 8 GB RAM und 128 GB Speicher kommt auf eine UVP von 899 Euro. Für 100 Euro mehr gibt es 12 GB RAM und 256 GB Speicher.

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