Adblocker für iOS 9: Was Ihr über die neuen App Store-Hits wissen müsst

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Einige der mit iOS 9 erlaubten Adblocker können auch mehr als nur Werbung ausblenden
Einige der mit iOS 9 erlaubten Adblocker können auch mehr als nur Werbung ausblenden(© 2015 CURVED)

Auf Desktop-Rechnern und auch Android-Smartphones gehören Adblocker für viele Nutzer längst zum Alltag. Aktuell boomen sie auch auf iPhone, iPad und Co.. Doch warum ausgerechnet jetzt? Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum aktuellen Appstore-Hit Adblocker.

Mit dem neuen iOS 9 kommen jede Menge neue Features auf iPhone und iPad. Eines der wichtigsten ist das Zulassen von Adblockern: Apple erlaubt nun externen Apps, das Laden von Werbung in Safari zu verhindern. Wobei es gar nicht unbedingt nur um Werbung geht. Denn die Apps dürfen generell Inhalte blockieren, auch das Laden von Bildern lässt sich auf diese Weise unterbinden.

Wie viel sie wirklich nutzen

Obwohl es für die meisten Nutzer als Installationsgrund schon ausreichen dürfte, nicht mehr mit großer Werbung auf den kleinen Bildschirmen bombardiert zu werden, ist das nicht der einzige Vorteil der Content- und Adblocker. Denn das Laden von Werbung kostet den Browser wertvolle Ressourcen. Sowohl das Herunterladen als auch das Berechnen der Anzeigen entfällt, wenn man sie sperrt. Durch Werbeblocker wird das Surfen also im Idealfall sogar schneller - und verbraucht weniger wertvolles Datenvolumen.

Adblocker im Vergleich
Adblocker im Vergleich(© 2015 CURVED)

Wie viel sich einsparen lässt, haben wir untersucht und haben dazu die vier derzeit beliebtesten Adblocker bei den reichweitenstärksten Seiten Deutschlands auf die Probe gestellt. Die klare Erkenntnis: Adblocker bringen eine Menge, aber nicht jede App spart gleich viele Daten.

Adblocker im Vergleich

Wer sich nun darauf gefreut hat, überhaupt keine Werbung mehr zu sehen, den müssen wir derzeit noch enttäuschen. Denn Apple erlaubt nur das Sperren von Inhalten in Safari. Sämtliche Werbung in kostenlosen Apps und auch anderen Browsern wird weiterhin angezeigt. Browser-Werbung, im Gegensatz zu iAds, bietet Apple nicht an, der Konzern muss also keinen finanziellen Schaden durch geblockte Anzeigen befürchten. Das ist bei Apples größtem Konkurrenten ganz anders: Google verdient nach wie vor den Großteil seiner Umsätze mit Werbung - auch über mobile Geräte - und dürfte wenig begeistert von Apples Initiative sein.

Adblocker: Unter Android ein alter Hut

Auf Googles eigenem System Android sind die Werbeblocker bereits seit Jahren erlaubt, trotz der tiefen Verankerung Googles im Werbegeschäft. Eine riesige Rolle scheinen sie bei den Nutzern aber nicht zu spielen: Unter den 300 aktuell beliebtesten Apps des Play Stores findet sich kein einziger Werbeblocker. Eventuell sieht das bei iOS in Zukunft ähnlich aus, wenn sich die erste Begeisterung gelegt hat. Aktuell sind die Adblocker aber ein echter Verkaufsschlager und dominieren die Top 10 des Appstores.

Schaut man sich die neu erschienen Blockade-Apps an, wird klar: Adblocker ist nicht gleich Adblocker. Während einige sich tatsächlich darauf beschränken, die unliebsame Werbung auszusperren, bieten andere noch mehr. Etwa, bestimmte Dateitypen wie Bilder auszublenden - um das Datenvolumen noch weiter zu schonen. Welche Unterschiede es genau zwischen den beliebtesten Adblockern im Appstore gibt, haben wir in diesem Artikel für Euch zusammengefasst.

Diese Geräte unterstützen Adblocker

Die neuen Contentblocker funktionieren leider nicht auf allen Geräten, auf denen auch iOS 9 läuft. Neben iPhone 6s, iPhone 6s Plus sowie iPad Pro und iPad Mini 4, auf denen das System schon beim Kauf installiert ist, laufen die Adblocker auf folgenden Geräten:


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