iOS 10.2: iTunes-Backups sollen deutlich sicherer sein als zuvor

Die iOS 10.2 Beta 1 führte bereits neue Emojis und Hintergründe ein
Die iOS 10.2 Beta 1 führte bereits neue Emojis und Hintergründe ein(© 2016 CURVED)

Die iOS 10-Sicherheitslücke im iTunes-Backup wird mit iOS 10.2 geschlossen. Das meldet das Softwareunternehmen iMazing auf seinem Blog. Das Betriebssystem-Update verbessere die Verschlüsselung und mache Backups somit 1000-mal sicherer.

Seit iOS 4 hatte Apple nichts an der Backup-Verschlüsselung geändert. Mit iOS 10 hielt dann eine neue Methode Einzug – die allerdings noch nicht ganz ausgereift war und es Hackern erlaubte, tausende Passwortanfragen pro Sekunde durchzuführen. Nun hat iMazing neue Änderungen in der iOS 10.2 Beta entdeckt: Demnach ist in der neuen Vorabversion die gesamte Backup-Datenbank verschlüsselt, während es deutlich mehr Aufwand erfordert, ein Passwort zu verifizieren.

Ein Hacker bräuchte Jahrhunderte

"Unser Nutzerpasswort ist jetzt sicherer denn je und würde einen hypothetischen Hacker für gute 1000 Jahre beschäftigen", heißt es im Blog. Gerade erst hat Apple eine zweite Beta von iOS 10.2 veröffentlicht. Allzu viele Neuerungen sind darin zwar nicht enthalten, einige Änderungen bringt das Update für iPhones dennoch mit sich, darunter die Notruf-Funktion der Apple Watch, die Ihr durch fünfmaliges schnelles Drücken der Standby-Taste Eures Smartphones aktiviert.

Bis zum finalen Release von iOS 10.2 müsst Ihr übrigens nicht auf sichere iTunes-Backups verzichten, denn die Sicherheitslücke tritt nur bei lokaler Speicherung auf. Wer die Cloud nutzt, hat also nichts zu befürchten. Sollte das Backup trotzdem auf einem PC schlummern, empfiehlt Apple, den Computer übergangsweise mit einem sicheren Passwort zu schützen, das im besten Fall aus Ziffern, großen und kleinen Buchstaben sowie Sonderzeichen besteht.


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