Samsung Galaxy Note 4: Alle Gerüchte und Details

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GalaxyNote3_2014
GalaxyNote3_2014(© 2014 CURVED)

Mit dem Galaxy Note 4 tritt Samsung in direkte Konkurrenz zum iPhone 6. Das Phablet soll kurz vor der IFA in Berlin enthüllt werden, Samsung rührte bereits im Vorfeld fleißig die Werbetrommel mit diversen Teaser-Videos. Das neue Flaggschiff kommt mit QHD-Display und womöglich in zwei Chip-Versionen daher.

Release kurz vor dem iPhone 6?

Das Galaxy Note 4 soll am 3. September kurz vor Beginn der IFA in Berlin enthüllt werden. Damit könnte Samsung in direkte Konkurrenz zum iPhone 6 treten. Während die Enthüllung des Phablets für den 3. September angesetzt ist, findet knapp eine Woche später am 9. September in Cupertino eine Apple-Keynote statt, auf der allgemein die Enthüllung des neuen iPhone 6 erwartet wird. Laut Gerüchten aus Südkorea startete Samsung die Massenanfertigung des Phablets bereits Ende Juni, eine Release noch vor dem iPhone 6 scheint also denkbar. Das würde bedeuten, dass das neue Vorzeigemodell von Samsung die Märkte bereits unmittelbar nach der offiziellen Vorstellung auf der IFA erreicht. Mit der Veröffentlichung vor dem iPhone 6 würde Samsung seinen Rhythmus ändern: Bisher waren die neuen Geräte immer kurz nach dem neuen iPhone im September veröffentlicht worden.

Galaxy Note 4 in zwei Chip-Versionen

Vieles spricht dafür, dass das Galaxy Note 4 in zwei verschiedenen Chip-Varianten auf den Markt gebracht werden soll. Neben einer Version mit dem Qualcomm-Prozessor Snapdragon 805 ist auch ein Modell mit Samsungs hauseigenem Chip Exynos 5433 Octa-Core im Gespräch. Im AnTuTu-Benchmark sind beide Versionen des Galaxy Note 4 aufgetaucht, der Exynos stach den Snapdragon in Sachen Performance dabei deutlich aus. Ob es beide Varianten auch nach Deutschland schaffen, ist allerdings noch unklar. Ebenfalls im Gespräch sind zwei verschiedene Display-Varianten: So könnte das Smartphone womöglich auch einen Ableger mit einem geschwungenen Display bekommen.

Bestwerte im Benchmark

Gerüchten zufolge soll das Galaxy Note 4 bereits im Benchmark überzeugt haben – und zwar mit beiden Varianten. Der bisherige Bestwert im AnTuTu-Benchmark lag bei 36.600 Punkten, das besagte Gerät war das OnePlus One. Den Berichten nach soll sich die Exynos-Version des Galaxy Note 4 mit 40.303 an die Spitze dieses Benchmarks gesetzt haben. Die Snapdragon-Variante liegt demnach mit 35.645 nur knapp hinter dem One. Vor allem im Bereich der Grafik soll das Samsung-Phablet mit Exynos-Prozessor eine beeindruckende Performance abgeliefert haben.

QHD-Display mit 5,7 Zoll

Das Display des Samsung Galaxy Note 4 soll Gerüchten zufolge mit dem Durchmesser von 5,7 Zoll ebenso groß werden wie das des Vorgängermodells. Im Gegensatz zum Note 3 wird aber voraussichtlich statt eines Full-HD-Displays ein QHD-Bildschirm verbaut, der eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln statt der 1902 x 1080 Bildpunkte des Vorgängers bieten soll. Daraus ergäbe sich eine Pixeldichte von 515 ppi – und damit ein deutlich schärferes Bild. Die Quad-HD-Auflösung des Galaxy Note 4 wurde indirekt durch einen Wallpaper-Leak und durch unbeabsichtigt veröffentlichten Webseiten-Code bestätigt.

Fingerabdruckscanner aus dem Galaxy S5

Der Fingerabdruckscanner des Galaxy Note 4 oder zumindest seine Funktionsweise soll Smart Fingerprint heißen, die Technologie ist offenbar eine überarbeitete Version des Fingerabdrucksensors aus dem Galaxy S5. Mit dem Scanner des Samsung Galaxy Note 4 soll es erstmals möglich sein, sich mit der neuen Funktion "Web sign-in"per Fingerabdruck auf Internetseiten zu authentifizieren. Dieses neue Feature könnte sich im Alltag als äußerst praktisch erweisen, da das lästige Ausfüllen von Eingabefeldern bei der Anmeldung entfällt. Ein weiteres neues Feature des Sensors sind die Shortcuts: Damit könnt ihr eigene Kurzbefehle erstellen und diese einfach mit einem Fingerdruck automatisch ausführen lassen.

Spitzenkamera aus dem S5 LTE-A?

Samsung will dem Galaxy Note 4 nach neuesten Gerüchten eine 16-MP-Hauptkamera mit optischem Bildstabilisator spendieren. Der betreffende Sensor soll ein IMX240 von Sony sein und zum Beispiel Quad-HD-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde beherrschen. Nachdem Samsung jahrelang die Frontkamera seiner Smartphones nicht verändert hat, soll beim neuen High-End-Gerät Galaxy Note 4 ein neues Modell zum Einsatz kommen. Dies könnte die maximale Bildauflösung für Selfies von 2,1 auf 3,7 Megapixel hochschrauben und so Fotos und auch Videos mit 2560 x 1440 Bildpunkten ermöglichen.

Assertive Display für das Samsung-Phablet möglich

Ende Juni kamen Gerüchte auf, dass das Galaxy Note 4 mit der sogenannten Assertive-Display-Technologie ausgestattet werden soll. Diese ermöglicht es dem Smartphone, die dargestellten Inhalte kontinuierlich den herrschenden Lichtverhältnissen anzupassen. Laut Hersteller Apical sollen alle zukünftigen Samsung-Geräte mit dem Exynos-Prozessor ein solches Display erhalten. Zukünftig könnten aber auch Geräte mit einem Snapdragon- Prozessor diese Technik verwenden – womit im Zweifel beide Varianten des Galaxy Note 4 ein Assertive Display erhalten könnten.

Unterwasserfotos dank "Aqua Capture"

Gerüchte besagen, dass Samsung sich von seiner bisherigen Strategie abwendet, zu seinen großen Top-Smartphones spezielle Outdoor-Modelle herauszubringen. Das Galaxy Note 4 könnte somit einen Wendepunkt markieren, da es standardmäßig wie alle zukünftigen Geräte nach IP67 gegen Staub und Wasser geschützt sein soll. Diese Robustheit ist wahrscheinlich auch die Grundlage für ein besonderes Feature: Mit Aqua Capture sollen Unterwasserfotos möglich werden. Schon das Galaxy S4 Active hatte diese Fähigkeit dank des sogenannten Aqua Mode – Aqua Capture könnte eine Weiterentwicklung dieser praktischen Funktion sein.

Ultraschall-Cover für Menschen mit Sehbehinderung

Samsung will Gerüchten zufolge für das Galaxy Note 4 ein spezielles Ultraschall-Cover auf den Markt bringen, das als Hilfe für sehbehinderte Menschen dienen soll. Das Cover soll einen Ultraschall-Sensor enthalten, der in den drei Einstellungen Kurz-, Mittel- und Langdistanz die Umgebung abtastet und anschließend via Kopfhörer Feedback an den Smartphone-Nutzer liefert. Je größer die Reichweite, desto kleiner wird allerdings der abgetastete Bereich.


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