Die besten Smartphones unter 200 Euro im Überblick

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Eines von vielen Smartphones, die weniger als 200 Euro kosten: das Nokia 2.
Eines von vielen Smartphones, die weniger als 200 Euro kosten: das Nokia 2.(© 2018 CURVED)

Bereits für weniger als 200 Euro bekommt man brauchbare Smartphones. Allerdings sind in dieser Preisklasse die Unterschiede zwischen den Geräten gravierender als bei den drei bis vier Mal so teuren Top-Modellen. Welche günstigen Smartphones sich lohnen und von welchen Ihr lieber die Finger lassen solltet, erfahrt Ihr hier.

Zum Jahresbeginn stellen wir euch 14 Smartphones von acht Herstellern vor, die man für weniger als 200 Euro kaufen kann.

Viele Smartphones für wenig Euros

129 Euro sind der reguläre Einstiegs-Preis in die Smartphone-Welt von Nokia – das noch günstigere 3310 ist ja nur ein "Feature-Phone". Für die 129 Euro bietet das Nokia 2 ein pures und aktuelles Android, hat aber keinen Fingerabdrucksensor, nicht die schnellste Hardware und nicht die lichtstärkste Kamera. Sein Display gefiel uns aber besser als das vom ebenfalls günstigen Nokia 3, bei dem Hard- und Software nicht gut aufeinander abgestimmt wirkten. Deutlich besser gefiel uns das Nokia 5, dessen Preis im Handel unter die 200-Euro-Grenze gesunken ist.

Nokia 3: Fünf Zoll großes HD-Display.(© 2017 CURVED)

Motorola, bzw. Lenovo macht sich mit gleich fünf Moto-Modellen in der Preisklasse unter 200 Euro breit. Von diesen könnt Ihr aber das Moto C gleich wieder vergessen. Das ist völlig unbrauchbar. Mit dem Moto C Plus kann man dagegen wenigstens etwas anfangen, aber am Ende bleibt auch bei ihm nur der günstige Preis von 129 Euro als einziger großer Pluspunkt übrig. Technisch mehr zu bieten haben die E4-Modelle. Für 159, bzw. 199 Euro gibt es zwar immer noch nur HD-Displays, aber dafür Fingerabdrucksensoren und den Google Assistant. Am Ende wünschen wir uns aber eine Mischung aus dem Moto E4 und dem Moto E4 Plus. Für eine Full-HD-Auflösung muss man zum Moto G5 greifen. Das kostet ebenfalls 199 Euro und hat ein kleineres Display sowie einen kleineren Akku als das ansonsten sehr ähnliche Moto E4 Plus.

Moto E4 Plus und Moto E4: 5,5 und 5 Zoll – jeweils mit HD-Auflösung.(© 2017 CURVED)

Ebenfalls mit ein unverbindlichen Preisempfehlung von 199 Euro knapp unter der 200-Euro-Grenze bleibt das Huawei Y7. Allerdings fällt seine Bildqualität selbst in dieser Preisklasse schlecht aus. Der mit vorinstallierten Apps vollgepackte interner Speicher, der fehlende Fingerabdrucksensor verbessern den Eindruck nicht, den das Smartphone hinterlässt. Da lohnt sich ein Blick auf das ursprünglich teurere Huawei P8 Lite (2017), das man inzwischen aber schon für weniger als 200 Euro kaufen kann.

Huawei Y7: 5,5 Zoll großes HD-Display mit 1280 x 720 Pixeln.(© 2017 CURVED)

Die Festnetz-Experten von Gigaset versuchen auch mit günstigen Geräten im Smartphone-Bereich Fuß zu fassen. 149 Euro kostet das Gigaset GS170 das unter anderem über einen Fingerabdrucksensor und eine ziemlich aufgeräumte Android-Version verfügt. Die Fotos sind in Ordnung, aber beim Display erwartet Euch auch hier nur eine HD-Auflösung. Anders sieht es beim kürzlich vorgestellten Gigaset GS270. Das kostet 199 Euro und verfügt über einen etwas größeren Bildschirm mit Full-HD-Auflösung sowie einen Akku mit großer Kapazität. Die übrige Ausstattung ist mit dem GS170 identisch oder zumindest sehr ähnlich. Das GS270 Plus bietet mehr Arbeitsspeicher und internen Speicher, liegt mit seiner unverbindlichen Preisempfehlung aber genau wie das Moto G5 Plus über der 200-Euro-Grenze.

Gigaset GS170: Fünf Zoll großes HD-Display.(© 2017 CURVED)

Anders als in China verfügt das 169 Euro teure Honor 6A in Deutschland nicht über einen Fingerabdrucksensor. Mit seiner übrigen Ausstattung – Fünf-Zoll-HD-Display, Snapdragon 430, 2 GB RAM und 16 GB ROM sowie Android 7.0 – hebt es sich nicht von den anderen Smartphones in dieser Übersicht ab. Noch etwas besser ausgestattet und mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 199 Euro auch etwas teurer ist das Honor 6C Pro.

Honor 6C Pro(© 2017 CURVED)

Vom Honor-Mutterkonzern stammt das Huawei P10 Lite und ist in bestimmten Farbvarianten teilweise schon für 199 Euro erhältlich – und qualifiziert sich damit knapp für diese Übersicht. Ursprünglich kostete das Mittelklasse-Smartphone 350 Euro und aktuell meistens rund 250 Euro. Mit seiner Ausstattung – 5,2-Zoll-Full-HD-Display, Kirin-658-Chipsatz, 12-Megapixel-Kamera, Android Nougat, 32 Gigabyte Speicherplatz, 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und ein Metallgehäuse – lässt es fast alle anderen Geräte hier hinter sich.

Huawei P10 lite(© 2017 CURVED)

159 Euro zahlt man für das günstige LG K8. Im Test hat es uns aber weder mit seinen fünf Zoll großen HD-Display noch mit seiner 13-Megapixel-Kamera überzeugt. Wer sein Budget auf 200 Euro beschränken will, kriegt für das Geld deutlich bessere Telefone. Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal fehlt gänzlich. Lediglich die Optik überzeugt. Um die durchschnittliche Leistung zu kompensieren, hätte es aber weitaus mehr gebraucht.

LG K8(© 2017 CURVED)

Das ZTE Blade V8 Mini kostet rund 180 Euro und bietet als einziges der hier aufgezählten günstigen Smartphones eine Dualkamera mit Bokeh-Effekt. Trotz des niedriges Preise liefert die Kamera gute Bilder und auch die übrige Ausstattung und die Verarbeitung des Blade V8 Mini konnten im Test überzeugen. Konkurrenz kommt ebenfalls von ZTE. Das Blade V8 hat ebenfalls eine Dualkamera an Bord und ist teilweise besser ausgestattet – und auch sein Preis ist bereits unter 200 Euro gesunken.

ZTE Blade V8 mini mit Dualkamera(© 2017 CURVED)

Fazit: Empfehlung der Redaktion

Die Grundanforderungen an ein Smartphone erfüllen, vom Moto C abgesehen, alle Geräte in diesem Überblick. Trotzdem bestehen vor allem bei der Ausstattung und der Bildqualität Unterschiede. Nach aktuellen Stand sind das Moto G5 und das Nokia 5 unsere Empfehlungen in dieser Preisklasse – und natürlich das Huawei P10 Lite, solange es so günstig ist.

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