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iPhone 12 mini im Test: Klein, aber auch fein?

iPhone 12 mini
iPhone 12 mini Front (© 2021 CURVED )
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Update

Das iPhone 12 mini im Test: Apple hat ein äußerst kompaktes Smartphone auf den Markt gebracht. Und stellt sich damit klar gegen den Trend der immer größer werdenden Flaggschiffe. Doch ist es wirklich die Offenbarung für Freunde von kompakten Geräten? Das erfahrt ihr in diesem Review.

Ich persönlich wollte immer ein Smartphone besitzen, welches ich ohne Finger-Akrobatik mit einer Hand bedienen kann. Der Trend zum "immer größer werden" brachte mich vor vielen Jahren bereits von meinem Galaxy S2 zum iPhone 5S: Design und Größe waren für mich damals wichtig. Umso mehr freut es mich, dass Apple diesen Markt wieder bedienen möchte. Ja, das hat der Hersteller zwar bereits mit dem neuen iPhone SE (2020) getan, doch das Design dieses Modells ist einfach nicht mehr zeitgemäß.

Das iPhone 12 mini (hier mit Vertrag) kommt hingegen im modernen Design mit schmalen Rändern auf der Vorderseite. Kein Sondermodell wie das SE. Sondern ein reguläres Top-Gerät von Apple. Zumindest innerhalb der CURVED-Redaktion hat das sogar schon für einen kompletten System-Wechsel gesorgt. Und eines kann ich vorab verraten: Auch ich habe mir das Smartphone bereits zugelegt.

Design: Schönheitskur der Vergangenheit

Mit dem iPhone 4 bekamen die Apple-Smartphones eine klare Kante. Rundungen fanden sich nur in den Ecken wieder. Ansonsten haben klare gerade Linien das Design geprägt. Diese Optik verschwand dann mit dem iPhone 6. Und ist seit Herbst 2020 zurück: Apple wagt mit seiner aktuellen Generation den Sprung ins Jahr 2010, holt das Design des iPhone 4 zurück und kombiniert es mit der Moderne.

Während das iPhone 12 Pro (hier mit Vertrag) und das Pro Max einen schicken Rahmen aus Edelstahl bieten, setzen das Basis-Modell sowie das iPhone 12 mini auf einen Aluminium-Rahmen. Auch der wirkt schick und ist in der jeweiligen Gehäusefarbe gehalten. Bei unserem Testgerät also in Blau. Von dem Aluminium profitiert außerdem das Gewicht des kompakten Smartphones. Nur 133 Gramm wiegt das Gerät.

Und davon abgesehen? Mein Kollege Francis beschreibt in seinem iPhone-12-Test bereits ganz gut, in welche Klassen sich die Modelle bezüglich der Verarbeitung unterscheiden lassen: "Während die mehrere hundert Euro teureren Pro-Varianten an luxuriösen Schmuck erinnern, macht das iPhone 12 den dynamischeren, jugendlicheren Eindruck. Hingucker sind sie aber alle."

Größe: Mini aber nicht klein!

Da die meisten technischen Details vom iPhone 12 mini deckungsgleich mit dem iPhone 12 sind, sollte die Größe der wichtigste Kaufgrund für euch sein. Und ja, das Handy ist klein. Allerdings eher für heutige Verhältnisse. Ein so kompaktes Gerät wie das erste iPhone SE könnt ihr demnach nicht erwarten.

Tatsächlich ist das iPhone 12 mini mit seinem 5,4 Zoll großen Display nur wenig kleiner als das neue iPhone SE (hier mit Vertrag) – was bekanntlich auf dem iPhone 8 basiert. Den großen Unterschied macht hier aber der Screen des 12 mini aus, der nahezu die gesamte Vorderseite ausfüllt. Trotz sehr ähnlicher Gehäuse-Maße wirkt der Bildschirm dadurch deutlich größer. Wer beispielsweise noch mit einem iPhone SE (2016) herumläuft, bekommt also ein gewaltiges Display-Upgrade von 4 Zoll auf 5,4 Zoll.

Das Format des Apple-Smartphones mündet jedenfalls in einem entscheidenden Vorteil: Ihr könnt das iPhone 12 mini dank seiner Größe (Höhe: 131,5 mm, Breite: 64,2 mm, Tiefe: 7,4 mm) ohne Probleme komplett mit einer Hand bedienen. Egal ob ihr Nachrichten schreibt, im Internet surft oder die Kamera nutzt.

Aktiviert ihr in den Einstellungen unter "Bedienungshilfen | Tippen" das Feature "Auf Rückseite Tippen", benötigt ihr nicht einmal für einen Screenshot eine zweite Hand. Die Funktion lässt sich übrigens auch mit anderen Aktionen bestücken und ist sogar für ältere Modelle wie das iPhone X verfügbar.

Display: Super Retina mit mehr Pixeldichte

Der Bildschirm setzt auf die OLED-Technologie und löst mit 2340 x 1080 Pixeln auf. Das ergibt auf einer Display-Größe von 5,4 Zoll eine Pixeldichte von 476 ppi. Das Zusammenspiel aus OLED und Bildschirmdiagonale ergibt eine superscharfe Darstellung mit knalligen leuchtenden Farben und sattem Schwarz. Selbst wenn ihr das Display sehr nah an euer Gesicht haltet, wirkt das Bild noch scharf – Pixel zählen könnt ihr also nicht.

Videos profitieren besonders von Apples Wechsel auf einen OLED-Display: Filme und Serien auf Netflix, Amazon Prime, Apple TV+ und Co. machen viel Spaß. Auch auf dem kleinen Screen lassen sich diese entspannt und in hoher Darstellungsqualität ansehen. Gleiches Bild beim Surfen:  Die Webseiten passen sich gut an das iPhone 12 mini mitsamt seiner hohen Pixeldichte an und bieten eine gute Mischung aus Übersicht sowie Lesbarkeit.

iPhone 12 Mini
Gerade einmal 12,5 cm misst das iPhone 12 mini in der Höhe (© 2021 CURVED )

Wer nun beim iPhone 12 mini befürchtet, dass etwa Untertitel schwer zu erkennen sind, dem kann ich hier ebenfalls Entwarnung geben. Ob Amazon Prime oder YouTube - zu keiner Zeit hatte ich Probleme, Texte im Video zu erkennen oder zu lesen. Denn auch hier noch einmal angemerkt, dass das iPhone 12 mini nicht wirklich klein ist. Das wirkt nur so, da es derzeit so gut wie kein Android-Smartphone unter 6 Zoll gibt und einige Flaggschiffe bereits die Marke von 6,9 Zoll knacken.

Seit dem iPhone X setzt Apple übrigens auf eine breite Notch (Aussparung im Screen) am oberen Ende des Displays. Die fällt auch aufgrund der verbauten 3D-Gesichtserkennung FaceID breiter aus. Im Alltag stört das allerdings nicht. Selbst wenn ihr Videos schaut. Und dabei ist die Notch sogar noch identisch groß zu der vom iPhone 12, weshalb sie beim iPhone 12 mini aufgrund des kleineren Displays noch ein Stück größer wirkt.

iPhone 12 Mini
Die Notch ist sehr breit, stört mich aber dennoch nicht (© 2021 CURVED )

Auch das Schreiben ist kein Problem beim iPhone 12 mini. Selbst mit meinen Wurstfingern kommt es bei mir nur zu sehr wenigen Tippfehlern. Apple bietet eine gute Erkennung für die Bildschirmtastatur, die in der Regel immer den gewünschten Buchstaben korrekt auswählt.

Nur auf ein 120-Hz-Display müsst ihr verzichten, das Bewegungen auf dem Screen noch flüssiger hätte wirken lassen. Aber hier meckere ich auf hohem Niveau. Denn dank iOS 14 und dem A14-Chipsatz läuft das Smartphone ohnehin sehr stotterfrei und smooth.

Übrigens: Geschützt wird der Screen durch Ceramic Shield. Das soll besonders bei Stürzen für eine erhöhte Stabilität sorgen – falls euch das iPhone 12 mini einmal aus der Hand fallen sollte.

iPhone 12 mini: Die Kamera im Test

Das Kamera-Set-Up beim iPhone 12 mini ist identisch mit dem vom iPhone 12. Wer einen detaillierten Bericht zu den beiden Linsen lesen möchte, dem empfehle ich den iPhone 12 Test von Francis.

Dennoch möchte ich einige Worte zur Kamera vom iPhone 12 mini verlieren. Das Smartphone besitzt ein Hauptobjektiv und ein Ultraweitwinkel, die jeweils mit 12 MP auflösen. Mit einer Blendenzahl von f/1.6 ist es die lichtstärkste Linse, die jemals in einem iPhone zum Einsatz kam. Zusammen mit einigen Software-Optimierungen wie Smart HDR und Deep Fusion macht das Gerät wunderschöne Fotos. Aufpassen solltet ihr nur bei Gegenlicht: Hier kann es schnell zu unschönen Lens-Flare-Effekten kommen.

Nachtmodus: Es werde Licht

Der Nachtmodus liefert einen verdammt guten Job ab, sofern ihr ein Stillleben fotografiert. Bei bewegten Objekten wie Tiere oder Fahrzeuge könnt ihr dieses Feature getrost vergessen. Es ist unmöglich, ein scharfes und knackiges Bild zu schießen, wenn sich etwas bewegt. Doch wer hingegen eine Landschaftsaufnahme selbst bei Dunkelheit machen möchte, der kann problemlos auf den Nachtmodus zurückgreifen. Das geht aus der Hand Dank Bildstabilisator schon sehr gut. Einen Tick Extra-Schärfe gibt es, wenn ihr ein Stativ verwendet.

 Die Kamera-App bietet nur wenige Optionen, wirkt aber aufgeräumt
Die Kamera-App bietet nur wenige Optionen, wirkt aber aufgeräumt (© 2021 CURVED )

Der Nachtmodus aktiviert sich automatisch, kann aber auch manuell ausgeschaltet werden. Schön ist auch, dass ihr auf Wunsch selbst bestimmen könnt, wie lange die Blende geöffnet ist. So könnt ihr im Zweifel noch etwas mehr Helligkeit herausholen.

Letzteres empfiehlt sich eigentlich vor allem im Zusammenspiel mit einem Stativ, wenn ihr nicht zu viel an Schärfe einbüßen möchtet. Aber wann hat man das eigentlich praktische Zubehör mal für das Smartphone dabei? Das ist deshalb nicht unbedingt schlimm, da die Extra-Sekunden eure Aufnahme nur eher wenig aufhellen.

Bokeh-Effekt, Filter und Selfies

Ebenfalls empfehlenswert ist der Porträtmodus des iPhone 12 mini. Hier entscheidet die KI, welches Objekt im Vordergrund des Bildes stehen soll und bearbeitet dann den Hintergrund. Am bekanntesten ist dabei der Bokeh-Effekt, der andere Teile des Bildes unscharf darstellt. Die Qualität des Effekts reicht teilweise sogar an Bilder von einer Spiegelreflex-Kamera heran.

Doch auch andere Effekte wie eine komplette Ausblendung vom Hintergrund ins Schwarze oder totale Weiß geben euch genug Spielereien für tolle Fotos an die Hand. Das klappt nicht nur mit Menschen, sondern auch mit Objekten. Und da das iPhone 12 mini auch immer das unbearbeitete Foto im Speicher behält, könnt ihr ohne Probleme Effekte im Nachhinein entfernen oder einfügen.

Ebenfalls schön beim iPhone 12 mini ist, dass ihr sämtliche Effekte und Modi  auch mit der Selfie-Kamera nutzen könnt. Gerade diese Linse kommt bei der jüngeren Generation wohl mit am häufigsten zum Einsatz. Und die Qualität des Frontsensors muss sich nicht vor den anderen Linsen verstecken. Auch dieser arbeitet mit 12 MP, was besonders  tagsüber scharfe Bilder mit knackigen Farben ergibt.

 Der Porträtmodus lässt sich auch mit der Selfie-Kamera nutzen
Der Porträtmodus lässt sich auch mit der Selfie-Kamera nutzen (© 2021 Curved / Johannsen )

HDR: Gut, aber manchmal schwächelnd

Bilder mit High Dynamic Range (HDR) bestehen aus mehreren Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung, die das iPhone 12 mini zu einem Gesamtbild zusammensetzt. So ist es möglich, auch dunklere Landschaften aufzuhellen, ohne das der Wolkenhimmel verschwindet. Das klappt beim iPhone 12 mini meist sehr gut und sorgt für tolle Ergebnisse.

Doch nicht immer kann das Ergebnis überzeugen: Im direkten Kontrast zwischen einem Objekt und dem Himmel kommt der HDR-Modus an seine Grenzen. So besitzt ein Foto vielleicht einen wunderschönen und wolkenreichen Himmel, doch alles andere ist teilweise zu dunkel. Oder aber die Zusammensetzung klappt nicht perfekt, weshalb Teile des Himmels zu hell sind.

Lens Flares beim iPhone 12 mini

Auch auf Lens Flares müsst ihr euch beim iPhone 12 mini einstellen. Hierbei erscheinen durch Sonneneinstrahlung oder andere Lichtquellen Punkte oder helle Striche auf euren Fotos. Gänzlich ausschließen kann man diese nie, denn spätestens, wenn ihr mit einer Kamera direkt auf die Sonne zielt, kommen die Glasreflektionen zum Vorschein.

Dass das iPhone 12 mini ein flaches Kameramodul besitzt, unterstützt diesen Effekt leider. Das nah an der Linse liegende Schutzglas bricht das Licht so, dass es direkt vom Sensor erfasst und aufgenommen wird.

So ärgerlich Lens Flares in manchen Situation auch sind: Manchmal können sie ein Bild auch aufwerten. Denn durch den bewussten Einsatz sind Effekte möglich, die gewisse Fotos vielleicht erst interessant machen.

Akku und Laden: Der große Unterschied

Gegenüber den anderen iPhone-12-Modellen besitzt das iPhone 12 mini den kleinsten Akku. Dieser soll nach Angaben Dritter eine Kapazität von 2227 mAh aufweisen und weniger Akkulaufzeit bieten als das Standard-Modell. Dass euer Smartphone aber nach einem halben Tag leer ist, müsst ihr ganz und gar nicht befürchten.

Im Gegenteil: Dank der stark optimierten Software von Apple beträgt mein Akkustand zur Abendstunde meist noch über 50 Prozent. Und das bei stetiger Nutzung durch WhatsApp, Kamera, YouTube, Surfen und Gaming. Mein altes iPhone 8 mit einer noch sehr guten maximalen Batterie-Kapazität von 98 Prozent war zur gleichen Zeit schon fast leer.

 Selbst nach einem langen Tag am Smartphone ist der Akku lange nicht leer
Selbst nach einem langen Tag am Smartphone ist der Akku lange nicht leer (© 2021 CURVED )

Ein weiteres kleines Downgrade im Vergleich zum iPhone 12 bekommt ihr beim Ladevorgang mit einem MagSafe-Charger. Während die größeren iPhone-12-Modelle mit 15 Watt laden, schafft das iPhone 12 mini nur 12 Watt. Angeblich drosselt Apple die Geschwindigkeit bewusst, um eine Überhitzung innerhalb des kleinen Gehäuses zu vermeiden.

Und das würde Sinn ergeben: Durch den kleineren Körper des iPhone 12 mini kann sich während des Ladevorgangs die Hitze theoretisch schneller stauen. Je höher die Geschwindigkeit, desto höher ist hierbei auch die Wärmeentwicklung. Zu viel Hitze hätte dann das Potenzial, einen Schaden zu verursachen.

Insgesamt könnt ihr das iPhone 12 mini in knapp 1,5 Stunden komplett aufladen, sofern ihr ein Power-Delivery-Netzteil mit mindestens 20 Watt nutzt. Zum Lieferumfang gehört dieses aber nicht. Denn Apple verzichtet fast komplett auf Zubehör: Nur ein Lightning-zu-USB-C-Kabel liegt der Verpackung bei. Keine Kopfhörer, kein Ladegerät. Im Sinne der Umwelt.

Leistung: Der schnellste Chip in einem Smartphone?

Apple nennt den verbauten A14 Bionic Chipsatz im iPhone 12 mini den schnellsten Chip in einem Smartphone. Und glauben darf man das dem amerikanischen Konzern. Denn schon in der Vergangenheit war Apple der Android-Konkurrenz immer klar voraus. Einen großen Leistungsunterschied sollte es zwischen dem iPhone 12 mini und dem Pro (Max) nicht geben, da alle Geräte den gleichen Antrieb nutzen. Einzig der verbaute Arbeitsspeicher fällt bei allen vier Modellen wohl unterschiedlich aus. Genau weiß man das leider nicht, da Apple diesbezüglich keine Angaben macht.

 Egal ob Streamen, hilfreiche Apps oder Zocken: Die Performance macht nicht schlapp
Egal ob Streamen, hilfreiche Apps oder Zocken: Die Performance macht nicht schlapp (© 2021 CURVED )

Was die Performance an sich angeht, leistet sich das iPhone 12 keine Schnitzer. Selbst mit anspruchsvollen mobilen Games wie "Call of Duty: Mobile" oder der Arcade-Racer "Asphalt 9: Legends" konnten das Smartphone nicht zum Glühen bringen. Für schwitzige Finger aufgrund eines nervenzerreißenden und knappen Rennens kann das Smartphone nichts.

Das weniger herausfordernde Apps wie Netflix, WhatsApp, TikTok oder Instagram ebenfalls keine Probleme auf dem iPhone 12 mini verursachen, ist selbstredend. Was ihr aber beachten solltet: Je mehr ihr den A14 herausfordert, desto mehr nagt dieser an dem vergleichsweise kleinen Akku.

Technische Daten

  • Display: 5,4 Super Retina XDR Display (OLED), 2340 x 1080 Pixel (476 ppi),
  • Chipsatz: Apple A14 Bionic
  • Arbeitsspeicher: 4 GB RAM (keine Herstellerangabe)
  • Speicherplatz:  wahlweise 64 GB / 128 GB / 256 GB
  • Dual-Kamera: 12 MP (Hauptlinse), 12 MP (Ultraweitwinkel)
  • Frontkamera: TrueDepth-Kamera,  12 MP
  • Akku: 2227 mAh (keine Herstellerangabe)
  • Betriebssystem: iOS 14 vorinstalliert
  • Anschlüsse: Lightning
  • 5G: Ja
  • Dual-SIM: Ja (eSIM)
  • NFC: Ja
  • Fingerabdrucksensor: Nein
  • Gesichtserkennung: FaceID
  • Preis: ab ca. 799 Euro
iPhone 12 mini
Die Dual-Kamera hat relativ große Linsen (© 2021 CURVED )

iPhone 12 mini: Preise, Konfigurationen und Farben

Das iPhone 12 mini bekommt ihr ab 799 Euro. Technische Unterschiede gibt es nur bei dem verbauten internen Speicher:

  • 64 GB Speicher: 799 Euro
  • 128 GB Speicher: 849 Euro
  • 256 GB Speicher: 969 Euro
  • Farben: Schwarz, Weiß, Rot, Grün und Blau

Das Einstiegsmodell und somit das günstigste der neuen iPhones gibt es mit 64 GB. Das könnte bei einigen knapp werden, die besonders gerne Fotos und Videos aufnehmen. Auch wenn ihr gerne Videos bei Netflix oder Amazon Prime vorladet, um sie später offline im Zug oder im Bus schauen zu können, wird es knapp mit eurem Speicher.

Empfehlen würde ich daher die Variante mit 128 GB. Das gibt euch Platz für rund 20.000 Fotos und sehr viele Videos. Auch das eine oder andere High-End-Game findet dann auch seinen Platz auf dem iPhone 12 mini.

Test-Fazit: Das iPhone 12 mini rockt

Wie auch das iPhone 12 hebt sich das Mini-Modell deutlich von seinen Vorgängern ab. OLED-Display statt LCD und die Kamera ist eine Wucht. Mein Kollege Francis hat Recht, wenn er behauptet, dass ein Umstieg auf ein neues iPhone sich schon lange nicht mehr so gelohnt hat.

Das iPhone 12 mini punktet bei mir vor allem wegen seiner Größe. Seit dem iPhone 5S beziehungsweise dem iPhone SE (2016) hatte ich nicht mehr so ein gutes Gefühl während der Bedienung gehabt. Es ist für mich die perfekte Größe, um kompakt und handlich, aber nicht zu klein zu sein. Der gerade Rahmen und die abgerundeten Kanten sorgen für genug Stabilität. Insgesamt habe ich auch beim kleinen Modell das Gefühl, ein wertiges Gerät für mein Geld bekommen zu haben.

iPhone 12 mini
Das iPhone 12 mini ist durchaus empfehlenswert (© 2021 CURVED )

Android-Nutzer, die ebenfalls ein kompaktes Smartphone vermissen, hätten jetzt einen perfekten Grund für einen Wechsel zu iOS. Hier bekommt ihr ein Premium-Gerät in einer Größe, die es sonst so nicht am Markt gibt.

Natürlich ist nicht alles beim iPhone 12 mini perfekt. Ein 120-Hz-Display hebt sich Apple weiterhin für die Zukunft auf und der im Vergleich zu den größeren iPhones leistungsschwächere Akku gibt einen kleinen Dämpfer. Auch die Notch könnte etwas kleiner sein. Doch wie ich schon vorher schrieb, ist das hier meckern auf höchstem Niveau. Wer Smartphones gerne mit einer Hand bedient, sollte dem Mini-iPhone eine Chance geben.

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