20 überraschende Fitness-Fakten rund um euren Körper

Beim Thema Fitness kann plötzlich jeder mitreden: Mit diesen 20 verblüffenden Fakten habt ihr die Oberhand beim nächsten Stammtisch.
Beim Thema Fitness kann plötzlich jeder mitreden: Mit diesen 20 verblüffenden Fakten habt ihr die Oberhand beim nächsten Stammtisch.(© 2018 Shutterstock / LightField Studio)

Geht es um Fitness, hat plötzlich jeder Ahnung. Wenn ihr beim nächsten Stammtisch mal mit ganz überraschendem Fitness-Know-How rund um den Sportler-Körper glänzen wollt, lest unsere 20 überraschende Fitness-Fakten.

Ähnlich wie bei den Themen Fußball, Liebe und Politik hat mittlerweile jeder seine ganz eigenen Fitness-Ansichten. Selbst Fitnessexperten räumen ein, dass sich Trainingsstandards mit neuen Erkenntnissen und Studien immer wieder ändern und viele Hobbysportler sehen durch die Flut an teilweise widersprüchlichen Fitness-Ratgebern kaum noch eine klare Linie – am Ende freuen sich vor allem Personal Trainer über die wachsende Nachfrage ihrer Dienste und die CURVED-Redaktion sich regelmäßig über hitzige Diskussionen unter unseren Fitness-Beiträgen. Hier kommen 20 Fitness-Fakten, die auf den ersten Blick verblüffen mögen:

Die Wahrheit über "schwere Knochen" und "viele Muskeln"

  1. Die Knochenanteil eines erwachsenen Mannes liegt meist bei um die 15 Prozent  des gesamten Körpergewichts – bei 80 Kilogramm Körpergewicht beträgt die Knochenmasse dann etwa 12 Kilogramm. Frauen haben mit rund 12 Prozent etwas weniger Knochenmasse, also etwa 7,2 Kilogramm bei 60 Kilogramm Körpergewicht. Tatsächlich variieren diese Werte von Mensch zu Mensch auch nur um maximal zehn Prozent. Insofern zählt die Ausrede "schwere Knochen" nicht.
  2. Neben dem Nervensystem sind unsere Muskeln die Haupt-Energiefresser im Körper: Jedes Kilo mehr an Muskelmasse verbraucht 25 bis 50 Kilokalorien zusätzlich – auch im Ruhezustand. Darum ist stark längst auch angesagter als "skinny".
  3. Der Mensch hat insgesamt rund 650 Muskeln und die machen bis zu 50 Prozent des Gesamtkörpergewichts aus: Bei Frauen sind es 30 bis 40 Prozent und bei Männern 40 bis 50 Prozent. Wenn wir sagen, wir wollen uns mehr Muskeln antrainieren, dann ändern wir natürlich nichts an der Anzahl, sondern vergrößern das Muskelvolumen.
  4. Der kleinste Muskel ist der musculus stapedius, oder auch: Steigbügelmuskel. Er ist nur etwa einen Milliliter lang, sitzt im Ohr und hat die wichtige Aufgabe, das Ohr vor zu lauten Schallwellen zu schützen.
  5. Der voluminöseste Muskel ist der große Po-Muskel, der gluteus maximus.
  6. Der stärkste unserer Muskeln ist allerdings der hintere Kaumuskel, der musculus masseter. Von allen Muskeln am aktivsten ist der Augenmuskeln.
  7. Gerade Sportlerfüße verdienen mal eine Massage: Allein der große Zeh trägt rund 40 Prozent des Gesamtgewichts.
  8. Für diverse Handgriffe sollten wir den kleinen Finger auch mit einbeziehen, denn ohne ihn haben wir rund 50 Prozent weniger Kraft in der Hand. Also umfasst die Hanteln ab sofort richtig, dann habt ihr auch die meiste Kraft und macht schneller Fortschritte.
Lieber schon vor dem großen Durst etwas trinken, denn dann ist der Körper bereits dehydriert.(© 2018 CURVED)

Nasse Tatsachen: Schwitzen, Trinken und Schwimmen

  1. Die Haut arbeitet mit etwa vier Millionen Schweißdrüsen: Die meisten davon, bis zu 400 pro Quadratzentimeter, sitzen in den Handinnenflächen und an den Fußsohlen. So schwitzen wir täglich ungefähr einen Liter Körperflüssigkeit aus, ohne es zu merken – bei Hitze, Fieber, Anstrengung und einem fleißige Stoffwechsel kann es auch mehr sein.
  2. Übrigens riecht Schweiß selbst nicht. Erst wenn sich die Bakterien auf unserer Haut über den Schweiß hermachen und dabei Buttersäure entsteht, kommt es zu dem üblen Schweißgeruch. Und Deo übertüncht den nur, waschen hilft.
  3. Schwimmer und Taucher aufgepasst: Theoretisch kommen wir etwa fünf Minuten ohne Sauerstoff aus. Wer es probiert, wird aber schnell feststellen: Etwa 30 Sekunden nach dem Ausatmen setzt ein starker Atemreflex ein. Den kann man aber trainieren. So schaffen es Perlentaucher, vier bis sechs Minuten unter Wasser zu bleiben. Der Weltrekord liegt übrigens bei 15 Minuten.
  4. Schon bei einem Prozent Wasserverlust stellt sich unser Durst ein. Werden es fünf Prozent, droht Ohnmacht und bei zehn Prozent Wasserverlust der Tod. Tatsächlich sollte man am besten vor dem Durst immer schon etwas trinken: Bei Durst ist der Körper schon leicht dehydriert und Unkonzentriertheit oder Kopfschmerzen können die Folgen sein.
Wer im Alter nicht nur aus Haut und Knochen und Fett bestehen will, sollte sich ranhalten.(© 2018 CC: Unsplash/Becca Matimba)

Fitness-Geheimnisse aus dem Jungbrunnen

  1. Männer verbrennen Fett schneller als Frauen und der weibliche Stoffwechsel reagiert stärker auf Stress: Fett wird schneller am Bauch, Po und den Hüften gespeichert: So sichert sich der weibliche Körper proaktiv im Falle einer Schwangerschaft gegen Energiemangel ab.
  2. Wer seine Muskeln nicht fordert, verliert bis zum 65. Lebensjahr bis zu 80% seiner Muskelmasse.
  3. Sport und Bewegung verlangsamen aber nicht nur die körperlichen Alterungsprozesse und wirken präventiv gegen viele Zivilisationskrankheiten, sondern durchbluten auch das Gehirn und halten dadurch mental fit.
  4. Sport ist ohnehin das beste Anti-Aging-Mittel: Durch den erhöhten Schweißfluss sowie die Stoffwechsel-Aktivitäten reinigt sich der Körper selbst und schwitzt schlechte Stoffe fleißig aus.
  5. Zwei Krafttrainings pro Woche können den Körperfettanteil binnen drei Wochen um bis zu drei Prozent senken – vorausgesetzt, man isst nicht mehr.
  6. Wer beim Training Musik hört, ist leistungsfähiger, weil man die Anstrengung weniger wahrnimmt und länger durchhält.
  7. Obwohl viele die Erschütterungen beim Joggen auf den Körper fürchten, gibt es für alle mit gesunden Gelenken keinen Grund zur Sorge: Joggen stärkt die Knochen sogar. Denn durch die Belastung wird die Gelenkschmiere besser verteilt und versorgt die Knochen optimal mit Nährstoffen. Auch der durch den Sport erhöhte Stoffwechsel und bestimmte Hormone tragen zu einer verbesserten Versorgung der Muskeln bei.
  8. Regeneration und Schlaf sind genauso wichtig wie das Training selbst: Denn Muskeln wachsen und lernen über Nacht. Zu wenig Schlaf hat außerdem negative Auswirkungen auf den Fettstoffwechsel. Also gönnt euch auf jeden Fall mindestens sieben Stunden Nachtruhe.

Weiteres Angeberwissen für Fitnessfans

Viel Spaß bei der nächste großen Debatte unter Hobbysportlern. Als ergänzende Lektüre empfehlen wir euch die 7 Fitness-Mythen, die einfach Unsinn sind und die 7 Alltagssünden, die Bauchfett fördern. Außerdem gibt es mal wieder neue Fitness-Erkenntnisse – und zwar darüber, wie viele Schritte wir wirklich jeden Tag marschieren sollten.


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