iPhone 6 und Galaxy S6 für Gamer: Warum eine höhere Auflösung wenig bringt

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Mehr Pixel sind nicht gleichbedeutend mit besserer Qualität bei Spielen auf Galaxy S6 und Co.
Mehr Pixel sind nicht gleichbedeutend mit besserer Qualität bei Spielen auf Galaxy S6 und Co.(© 2015 CC: Flickr/Domiriel)

iPhone 6, 6 Plus und Galaxy S6 im Vergleich: Hohe Pixelzahlen führen nicht automatisch zu einem knackscharfen Bild bei Games – zu diesem Schluss kommt die Webseite Gamebench, die die Top-Modelle von Apple und Samsung hinsichtlich der Darstellungsqualität von Spielen gegenüberstellt.

720p, 1080p oder Quad-HD – wer einen Spiele-PC sein eigenen nennt, lebt mit der Faustregel: höhere Auflösung gleich bessere Bildqualität. Für Smartphones gilt dies theoretisch auch – in der Praxis aber sehen Spiele auf dem hochauflösenden Bildschirm des Galaxy S6 mit 2560 x 1440 Pixeln teils schlechter aus als auf den Screens von iPhone 6 und iPhone 6 Plus.

Nur wenige Games nutzen die Vorteile einer hohen Auflösung

Wo auf dem iPhone 6 Plus etwa die Schrift auf einem Nummernschild im Rennspiel Asphalt 8 gut lesbar ist, stellt der Samsung-Primus eher Pixelmatsch dar als gestochen scharfe Konturen. Ein Fahrrad in GTA San Andreas teilt das Schicksal und wirkt trotz mehr Pixeln gröber aufgelöst.

Der Grund: Egal ob 2D oder 3D, wenn Artworks, Texturen und Co. nicht für höhere Auflösungen angepasst sind, bleibt der Vorteil hoher Pixelzahlen teils auf der Strecke. Hochauflösenden Content zu erstellen, kann für einen Entwickler aber eine kostspielige Angelegenheit sein, zumal Smartphones im Gegensatz zum Desktop-Rechner meist mit weniger Speicherplatz auskommen müssen und sich der Aufwand angesichts der kleinen Screens weniger lohnt. Angepasste Titel profitieren dennoch, etwa Modern Combat 5, das die höhere Zahl an Bildpunkten auch für mehr Details zu nutzen weiß.


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