Widerstand ist gar nicht zwecklos: So wird das Theraband zum Power-Tube

Das gute alte Theraband feiert ein Revival: Muskeltraining geht auch mit Widerstand, statt mit Gewichten: Mit Powerbands oder Tubes und Übungs-App.
Das gute alte Theraband feiert ein Revival: Muskeltraining geht auch mit Widerstand, statt mit Gewichten: Mit Powerbands oder Tubes und Übungs-App.(© 2018 Shutterstock / g-stockstudio)

Das gute alte Theraband feiert ein Revival: Effektives Muskeltraining geht auch mit Widerstand, statt mit Gewichten. Wir stellen euch die Powerbands oder auch Tubes mit Übungs-App vor: So könnt ihr euch immer und überall im Hosentaschenformat fit halten.

Ihr habt kein Problem damit, euch alleine zuhause, auf Reisen oder auch in der Mittagspause zum Fitnesstraining zu motivieren? Damit ihr dabei nicht länger einfallslos auf der Matte rumturnen müsst, stellen wir euch ein Kleingerät mit klarem Aufforderungscharakter und einer erklärenden Übungs-App vor. Lasst euch an dieser Stelle gesagt sein: Widerstand ist ganz und gar nicht zwecklos. Die elastischen Powerbänder potenzieren die Schwierigkeit und die Effektivität eures Trainings mit dem eigenen Körpergewicht – und machen richtig Spaß.

Powerbands: Die Weiterentwicklung des guten alten Gymnastikbands

Bestimmt kennt ihr alle die bunten Stretching-, Thera- oder Gymnastikbänder aus Latex, die so harmlos und irgendwie auch schrill nach 1980er-Jahre-Aerobic aussehen. Tatsächlich wissen alle, die schonmal damit gearbeitet haben: Diese bunten Gummibänder können richtig fiesen Muskelkater verursachen.

Durch den Widerstand könnt ihr hier ohne Einsatz von Gewichten effektives Krafttraining für die Po-, Arm-, Bein- und Schultermuskulatur betreiben. Zudem kann man die Bänder aber auch für Balance- oder Bauchübungen einsetzen. Weil das Gummiband nochmal mehr Trainingsmöglichkeiten bietet, wenn man es verknotet, gibt es die bunten Tools inzwischen auch als Tubes in verschiedenen Stärken, zum Beispiel im Set beim bekanntesten aber auch teuersten Anbieter Let's Bands oder etwas günstiger bei Perform Better oder im Sportfachhandel von verschiedenen Herstellern: Sucht oder fragt einfach mal nach Power- oder Minibands, Rubber Bands,  oder auch Tubes. Einzeln sind sie schon ab 3,50 Euro zu bekommen. Als Schlauchvariante lassen sich die Gummibänder wunderbar um Geländer schlingen oder ihr stellt euch einfach rein. Weil es so viele verschiedene Trainingsmöglichkeiten gibt, hat Let's Bands auch eine passende App dazu in die Apps Stores gebracht.

Das Workout mit der Powerbands-App: Kraft, Koordination und Stretching

Die kostenlose Powerbands-App von Let's Bands bietet euch sportwissenschaftliches Training und beinhaltet komplette Trainingseinheiten, angefangen bei einem Warm-Up über Bauch-Beine-Po-Training und gezieltem Muskelaufbau bis hin zum Stretching nach dem Workout. In der jeweiligen Trainingsrubrik findet ihr die Übungen als ganzes Set untereinander aufgelistet. Klickt ihr auf die erste Übung, seht ihr, wie viele Durchgänge, Wiederholungen und Sekunden Pause vorgesehen sind. Über den Übungen findet ihr jeweils ein Kurzvideo, in dem die Übung langsam vorgeführt wird und eine Stimme aus dem Off dazu erklärt, worauf ihr achten müsst – wirklich sehr anschaulich.
Wem das circa einminütige Video aber dennoch zu lange dauert, oder wenn es aufgrund einer schlechten Internetverbindung mal ruckelt: Klickt auf das kleine Info-Symbol hinter der jeweiligen Übung. Da könnt ihr kurz und knackig überfliegen, wie die Startposition auszusehen hat, wie die Übung ausgeführt wird, was ihr beachten solltet ("Coaching Keys") und was das Ziel der Übung ist – falls ihr es nicht ziehen spürt.

Unter einer Übungseinheit gibt es auch nochmal eine Empfehlung, wie ihr das Training als Einsteiger oder gut Trainierte(r) anpassen könnt. Gelungen ist auch die Idee, kleine HIIT-Einheiten oder Cardio-Finisher mit den Powerbands in das Training einzubauen: So wird das App-Workout rund. Mit der Powerbands-Anwendung seid ihr auch erstmal für einige Wochen gut gefordert. Danach könnt ihr euch auf der Website von Let's Bands registrieren und weitere Workouts aussuchen oder auch mal mit einem Personal Trainer eures Vertrauens neue Variationen ausprobieren. Wer lieber mit dem herkömmlichen Theraband als mit der geschlossenen Tube-Variante trainiert und Übungsideen oder ganze Workouts sucht, kann auch die Gratis-Anwendung (für iOS und Android) "Resistance Band" von Fitify ausprobieren.


Weitere Artikel zum Thema
Galaxy Watch und Co.: Update liefert euch anpass­ba­ren Schnell­zu­griff
Christoph Lübben
Nach dem Update der Wearable-App müsst ihr viele Einstellungen nicht mehr direkt auf der Gear S3 vornehmen
Nutzer einer Samsung Gear S3 oder Gear Sport haben Grund zur Freude: Neben Tizen 4.0 kommt nun auch ein Update der Wearable-App mit neuen Features.
"Heiß mit Meis": Sylvie Meis neue App fällt bei vielen Fitness-Fans durch
Tina Klostermeier
"Heiß mit Meis" so lautet das Erfolgsversprechen von Sylvie Meis neuer Fitness-App. Nicht alle Nutzer brennen für das Konzept.
"Heiß mit Meis"? Frauen-App lockt offenbar viele Männer: Was die neue Fitness-App von Sylvie Meis verspricht – und was die Nutzer sagen.
Ab jetzt könnt ihr Netflix-Inhalte in Insta­gram Stories teilen
Michael Keller
Netflix erlaubt euch in Instagram Stories das Teilen von Filmplakaten
In Instagram könnt ihr eure Stories nun mit noch mehr Informationen füllen: zum Beispiel damit, welche Serie ihr gerade auf Netflix guckt.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.