Pixel 7a im Test: Google macht Sachen

Pixel 7a mit Pixel Buds
Das Pixel 7a hat einige Stärken, ist aber nicht perfekt (© 2023 CURVED )
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Mit dem Pixel 7a hat Google das dritte Kraftpaket der 7er-Reihe veröffentlicht. Anders als die beiden Flaggschiff-Modelle soll das neue Smartphone die Mittelklasse aufmischen. Ob der Hersteller hier einen würdigen Erben für das erfolgreiche Pixel 6a geschaffen hat? Das erfahrt ihr in diesem Test des Google Pixel 7a.

8/10
CURVED-Score
Das Pixel 7a ist derzeit die beste Wahl in der Mittelklasse. Kleinere Schwächen wie einen ausbaufähigen Nachtmodus, gelegentlich verwackelte Fotos, Ruckler beim Surfen und die niedrige Ladegeschwindigkeit kann ich dem Handy leicht verzeihen. Denn immerhin bietet es für nur 509 Euro eine hohe Leistung und eine sonst überzeugende Fotoqualität. Hier stimmt die Preis-Leistung definitiv. Weiter so, Google!
Sehr flott Beste Kamera der Mittelklasse Schickes Design Display mit 90 Hz Wireless Charging
Gelegentlich verwackelte Fotos Mini-Ruckler beim Surfen Aufladen mit nur 18 Watt

Display
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Kamera
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Performance
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Software & Apps
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Akku
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Preis/Leistungsverhältnis
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Inhaltsverzeichnis

Design mit Ecken und Kanten

Optisch fällt das Google Pixel 7a mit seinen definierten eckigen Gehäusekanten auf. Damit sieht das Smartphone fast wie ein kleines Galaxy S23 Ultra aus. Gegenüber direkten Konkurrenten sticht das Pixel 7a hingegen optisch hervor – Grüße an das Galaxy A54 mit seinen stärker abgerundeten Kanten.

Neben dem Gehäuse fällt die (kaum hervorstehende) Kamera-Aussparung positiv auf. Ein breiter Metallstreifen zieht sich über die Rückseite und lenkt die Blicke direkt auf die beiden Linsen. Das finde ich schick, und in meinen Augen hebt sich das Gerät auch hier positiv von der Android-Konkurrenz ab. Dabei wirkt das Pixel 7a erstklassig verarbeitet. Kurzum: Googles Smartphone will zur oberen Mittelklasse gehören – und sieht auch so aus.

Den wertigen Eindruck vermittelt auch der Metallrahmen. Lediglich die Rückseite aus Plastik grenzt das preiswerte Handy von der Premiumklasse ab. Ein Problem ist das nicht: Bei einem Preis von 509 Euro muss man irgendwo Abstriche machen. Und auch einige andere Modelle in dieser Klasse setzen auf eine Rückseite aus Kunststoff – hier grüße ich erneut das Galaxy A54 von Samsung.

Übrigens: Das Pixel 7a ist nach IP67 wasserdicht. Fällt es euch in die Badewanne, ist es anschließend zwar nass, sollte aber nicht defekt sein. Dennoch sind Wasserschäden laut Google kein Garantiefall.

Haptik: Kein Ausrutscher bei Google

So gut wie das Pixel 7a aussieht, liegt es auch in der Hand. Für mich fühlt sich das Smartphone überraschend rutschfest an – eine Kunststoffrückseite kann eben auch Vorteile haben. Die klaren Kanten sorgen für noch mehr Grip. Selbst ohne Hülle habe ich ein sicheres Gefühl, wenn ich das Smartphone verwende.

Eine angenehme Abwechslung, bedenkt man, dass ich hier schon Testgeräte auf dem Tisch hatte, die selbst gerade Ebenen zur Rutschbahn gemacht haben. Vielleicht sollte ich mir aber auch Gedanken um die Ebenerdigkeit meiner Wohnung machen.

Positiv fällt mir auch die Größe des Handys auf. Ich kann es mit einer Hand sehr gut bedienen – inklusive aller Buttons. Im Test lässt sich das Pixel 7a so mit einer gewissen Lässigkeit verwenden. Nur die obere Displaykante erreicht mein Daumen nicht, da ist doch die zweite Hand gefragt. Wenn euch so etwas stört, bleibt nur der Griff zu den ganz kleinen Smartphones wie dem iPhone 13 mini.

So groß ist das Pixel 7a:
  • Höhe: 152 mm
  • Breite: 72,9 mm
  • Tiefe: 9 mm
Damit ist das Handy minimal größer als ein iPhone 14 (146,7 x 71,5 x 7,8 mm) und ein Stück kleiner als ein Galaxy A54 (158,2 x 76,7 x 8,2 mm).

Einrichtung und Software: Schnell bereit, schnell entsperrt

Die Einrichtung hat etwas mit der Haptik gemeinsam: Auch hier rutscht Google nichts Wichtiges durch (haha!). Hat das Pixel 7a erst einmal losgelegt, geht das Setup zügig und übersichtlich über die Bühne. Das Smartphone führt euch Schritt für Schritt durch die wichtigsten Punkte (darunter auch Backups) und lässt euch direkt eine eSIM aktivieren, falls vorhanden. Nett: Am Ende der Einrichtung bietet euch Google nützliche Features an: etwa das Always-on-Display (AOD), das Infos permanent auf dem Screen darstellt (darunter Uhrzeit und Mitteilungssymbole). Anpassen könnt ihr das AOD leider nicht.

Im Zuge der Einrichtung könnt ihr den Fingerabdrucksensor in Betrieb nehmen. Es handelt sich um einen optischen Fingerabdrucksensor, der sich in der unteren Displayhälfte befindet. Das Entsperren gelingt damit ziemlich fix und während meines Tests des Pixel 7a auch zuverlässig. Selbst ein fettiger Daumen änderte nichts daran.

Ist euch der Fingerabdrucksensor nicht komfortabel genug, bietet das Smartphone als weitere Option im Setup die Gesichtserkennung an. Laut Googles Beschreibung lernt das Feature mit jedem Entsperren dazu und soll dadurch immer zuverlässiger funktionieren. Allerdings ist und bleibt es eine 2D-Gesichtserkennung. Und diese Technologie gilt als nicht sonderlich sicher – gerade im Direktvergleich mit Apples 3D-Gesichtserkennung Face ID.

Zum Schluss könnt ihr im Setup beliebte Apps auswählen, die ihr in jedem Fall installieren wollt. Deutlich mehr als diese Anwendungen werdet ihr auf dem Handy dann nicht finden. Google stattet das Pixel 7a mit purem Android 13 aus. Das erspart euch nervige Bloatware (vorinstallierte Apps, die ihr nicht haben wollt), lässt aber auch das eine oder andere Komfort-Feature vermissen (dazu später mehr).

So oder so: Derart blank habe ich Android nach einer Handy-Einrichtung lange nicht gesehen. Und das fühlt sich gut an. Denn ich habe von Anfang an die volle Kontrolle, welche Anwendungen auf dem Gerät sind.

Übrigens: Ihr könnt direkt beim Setup die Steuerung via Wischgesten aktivieren. Die Bedienung funktioniert dann fast genauso wie auf aktuellen iPhones, was insbesondere mir als (mittlerweile wieder) Apple-Nutzer gefällt und leicht von der Hand geht.

Display: OLED ohne Aufregung

Auf einer Diagonale von 6,1 Zoll erwartet euch ein knackiges OLED-Display, das gewohnt gute Kontrastwerte und kräftige Farben liefert. Genügend Bildschärfe zaubert eine Auflösung in Full-HD (2400 x 1080 Pixel) auf den Screen. Mit bloßem Auge zählt ihr also nur ein einziges Pixel (haha!). Kurz gesagt: Das Display des 7a bietet eine vergleichbare Qualität wie alle anderen Handys in dieser Preisklasse (und darüber). Na ja, fast.

Pixel 7a Frontkamera
Die Frontkamera fällt in der Praxis kaum auf und störte mich gar nicht (© 2023 CURVED )

Einzig bei der Bildwiederholrate hat Google etwas Einsparpotenzial gesehen: Statt den aus der Premiumklasse bekannten 120 Hz bringt es das Mittelklassehandy lediglich auf 90 Hz. Damit wirkt der Bildlauf zwar etwas weniger flüssig als mit der höheren Rate, ist aber immer noch angenehm – würden Mini-Ruckler die butterweichen Bewegungen nicht etwas trüben. Dazu erfahrt ihr im nächsten Kapitel mehr.

Abschließend bleibt zum Display zu sagen: Ja, die Bildqualität ist wie bei den meisten aktuellen Handys sehr überzeugend, und auch in direktem Sonnenlicht könnt ihr den Bildschirm noch ablesen. Allerdings pegelt die Automatik die Helligkeit für mich eine Spur zu dunkel ein. Klar ist aber auch: Fast schon Android-typisch wirken die Farben und Weißtöne etwas kühler als bei einem iPhone mit True-Tone-Display (diese Bildschirme passen die Farbgebung je nach Umgebungslicht an).

Leistung: Pixel 7a zerstört Mittelklasse

Okay, bislang hinterlässt das Pixel 7a im Test einen guten Eindruck. Aber ein wirklich herausragendes Kaufargument ist euch noch nicht begegnet? Das ändern wir jetzt. Angefangen mit dem Punkt "Leistung". Denn der Hersteller setzt auf den Tensor 2 als Antrieb. Wenn euch das nichts sagt: Das ist Googles hauseigener High-End-Prozessor aus dem Jahr 2022, der auch im Flaggschiff Pixel 7 (Pro) steckt.

Gemessen daran, was ihr sonst für 500 Euro bekommt, bringt das Pixel 7a also "zu viel" Leistung. Den direkten Konkurrenten Galaxy A54 hängt das Smartphone damit locker ab, wie auch die harten Zahlen im Benchmark GeekBench 6 deutlich machen:

Google Pixel 7a
  • Single-Core-Score: 1415 Punkte
  • Multi-Core-Score: 3367 Punkte
Samsung Galaxy A54
(Werte ermittelt von Notebookcheck)
  • Single-Core-Score: 1066 Punkte
  • Multi-Core-Score: 2828 Punkte

Aber: Lasse ich den Test mehrmals nacheinander auf dem Pixel 7a laufen, wird der Chip heiß und drosselt seine Power etwas – das ist aber bei fast allen Smartphones der Fall. Gedrosselt sind es immerhin noch 1251 (Single-Core) und 2676 (Multi-Core) Zähler. Auch das ist noch genügend Leistung.

Unterm Strich macht das Pixel 7a mit Tensor 2 und 8 GB RAM einen sehr schnellen Eindruck und sorgt für Freude bei der täglichen Nutzung. Egal ob ihr euch durch Spotify wühlt, im Netz surft oder Games zockt: Kurze Ladezeiten lassen euch spüren, dass dieses Handy richtig flott ist. Einzig einige Mini-Ruckler trüben das Gesamtbild. Das passiert bei mir regelmäßig auf Webseiten, wenn ich herunterscrolle. Games wie "Diablo Immortal" laufen hingegen auch über einen längeren Zeitraum auf höchsten Einstellungen butterweich. Ohne Ruckler. Hmmm.

Wo der Flaschenhals liegt, kann ich nicht genau sagen. Der interne Speicher von 128 GB arbeitet mit dem Standard UFS 3.1 – der theoretisch genügend Bandbreite bietet, um kleinere Laderuckler zu vermeiden. Zumal das Ganze nur im Browser auftritt. Womöglich hilft hier ein künftiges Update weiter. Und davon dürften noch einige kommen. Fünf Jahre lang verspricht Google Aktualisierungen. Top!

Für ein Handy in dieser Preisklasse sind die Webseiten-Ruckler verschmerzbar. Insbesondere wenn die Leistung von besagtem Smartphone die direkte Konkurrenz sonst hinter sich lässt.

Kamera auf dem Prüfstand: Pixel ist Klassenkönig

Seit mehreren Jahren stehen die Pixel-Handys für richtig gute Kameras. Um diesem Ruf gerecht zu werden, bietet das Pixel 7a eine Dualkamera. Die Weitwinkellinse liefert hochauflösende 64 MP, das Ultraweitwinkelobjektiv arbeitet mit 12 MP. Einzig ein optischer Zoom fehlt. Zumindest auf dem Papier, wie ich feststellen muss.

Pixel 7a Kamera
Das Pixel 7a hat nur zwei Linsen, kann mit 64 MP aber sehr gut digital zoomen (© 2023 CURVED )

Aber der Reihe nach: Bei Tageslicht liefert das Pixel 7a im Test richtig gut ab. Hier bietet das Smartphone einen Detailgrad, der sich auch in der Oberklasse sehen lassen kann. Ihr solltet aber immer mindestens zwei Fotos knipsen: Trotz optischem und elektronischem Bildstabilisator sowie sehr schnellem Autofokus habe ich das eine oder andere leicht verwackelte Foto geschossen – obwohl ich mich nicht bewegt habe (für meine Verhältnisse).

Sowohl Weitwinkel aus auch Ultraweitwinkel bieten eine sehr ähnliche Farbgebung, auch das gefällt mir. Lediglich die automatische Nachbearbeitung greift mir hin und wieder zu stark in die Bilder ein. So bilden sich etwa leichte "Heiligenscheine" um einige Objekte.

Jetzt habe ich euch genug auf die Folter gespannt. Kommen wir zur dritten, eigentlich nicht existierenden Linse. Das Google Pixel 7a hat einen Phantom-Zoom. Oder anders gesagt: Die Hauptkamera mit 64 MP ist hochauflösend genug, um damit brauchbare Aufnahmen mit zweifacher Vergrößerung zu knipsen. Im Vergleich mit einem iPhone 12 Pro und einem echten optischen Zoom kommt das Pixel 7a fast an den Detailgrad des Apple-Handys heran. Ich denke aber, dass insbesondere die automatische Nachbearbeitung zu diesem überraschend guten Ergebnis führt. Mein iPhone 12 mini kann mit seinem Digital-Zoom jedenfalls einpacken.

Den guten Eindruck bei Tag kann der Nachtmodus leider nur bedingt halten. Hier ist weniger die Dunkelheit das Problem, denn die Software hellt die Bilder durchaus erfolgreich auf. Was mir den Spaß etwas verdirbt, ist die Unschärfe, die fast alle meine Nachtfotos aufweisen. Und bekommt es das Handy mit Gegenlicht zu tun, bleibt das Foto trotz aktiviertem Nachtmodus ganz dunkel. Das löst zumindest Konkurrent Samsung besser.

Selfies schießt das Pixel 7a wiederum mit überraschend vielen Details und hoher Bildschärfe. Einzig die teils zu starke Nachbearbeitung stört mich hier etwas. Sie färbt beispielsweise mein blondes Haar nahezu braun und stellt einzelne Haare deutlich detaillierter dar, als es sein dürfte. Wieso ich das sagen kann? Ich habe das Originalfoto gesehen, bevor das Smartphone mit seiner Nachbearbeitung fertig war.

Pixel 7a Kamera Test
Selfies punkten mit vielen Details, aber die Nachbearbeitung ist mir zu stark (© 2023 CURVED )

Unterm Strich ist die Dualkamera zwar nicht perfekt. Aber es ist die wohl beste Knipse, die ihr momentan in der Mittelklasse findet. Und das verdient Lob in Richtung Google. Gerade tagsüber ist die Bildqualität sehr ähnlich zu einem iPhone 12 Pro. Hinzu kommen einige coole Foto-Features wie das Entfernen von störenden Personen oder Objekten auf Bildern. Diese Funktionen stellen wir euch auf einer Foto-Tour ausführlich vor.

 

Akku: Wireless Charging in der Mittelklasse

Google hat dem Pixel 7a einen Akku mit einer Kapazität von 4385 mAh spendiert. Damit ist der Energiespeicher in etwa so groß wie beim höherpreisigen Pixel 7. Der Hersteller verspricht eine Laufzeit von "mehr als 24 Stunden". Und das kann ich nach meinem Test des Pixel 7a bestätigen. Im Standby verliert das Handy nur wenige Prozentpunkte und bei moderater Nutzung entleert sich die Batterie langsam. 1,5 Tage Akkulaufzeit sind mit einer Ladung durchaus drin (je nach Nutzung wohlgemerkt).

Lediglich wenn ihr das Handy herausfordert – etwa vier oder fünf Benchmark-Tests nacheinander startet oder aufwendige 3D-Games zockt –, geht der Akkustand schnell zurück. In unter einer Stunde verbraucht das Smartphone so zwischen 10 und 20 Prozent. Wer gerne unterwegs spielt, sollte eine Powerbank dabeihaben. Das gilt aber für alle Smartphones.

Pixel 7a USB-C
Natürlich setzt das Pixel 7a auf USB-C (© 2023 CURVED )

Ist der Akku leer, könnt ihr ihn kabelgebunden via USB-C aufladen. Mit einem entsprechend mächtigen Netzteil sind Ladegeschwindigkeiten von bis zu 18 Watt drin. Konkurrenten wie Xiaomi bieten aber mehr Speed. Da wäre etwa das Xiaomi 12T mit 120 Watt zu nennen.

Alternativ zum kabelgebundenen Laden beherrscht das Pixel 7a Wireless Charging. Allerdings schafft das Smartphone kabellos nicht mehr als 7,5 Watt. Das ist schade. Selbst mein altes Galaxy S10 aus dem Jahr 2019 hat etwas mehr Dampf. Aber sei es drum: Das Galaxy A54 bietet gar kein kabelloses Aufladen, viele andere Konkurrenten um die 500 Euro ebenso nicht. Hier sind Modelle wie das Pixel 7a und das Galaxy S21 FE löbliche Ausnahmen.

Audio: Mit Google in den Soundbrei

Heutzutage gehört es zum "guten Ton", dass Handys Stereolautsprecher haben, da ist das Pixel 7a keine Ausnahme. So wirklich überzeugt mich der Klang der internen Speaker aber nicht. Ein Stereo-Effekt mag sich zwar ergeben, aber der Sound an sich ist sehr blechern, gerade die Mitten klingen schnell wie ein Einheitsbrei. Insgesamt wirkt Musik über die Lautsprecher für mich unangenehm, insbesondere wenn E-Gitarren involviert sind. Das haben andere Hersteller besser hinbekommen (etwa Samsung und Apple).

Aber wer hört schon über die internen Lautsprecher Musik? Die sind höchstens für Telefonate (aber nicht in der U-Bahn!) oder zum Ansehen kurzer Clips geeignet. Doch: Selbst mit einem Set Bluetooth-Lautsprecher kann mich der Klang nicht wirklich überzeugen. Über ein Samsung-Handy oder iPhone wirkt der Sound einfach voller, klarer und kraftvoller auf mich. Schade. Das ist einer der Nachteile des blanken Androids auf dem Pixel 7a: Ich finde nicht eine einzige Klangoption in den Einstellungen: kein Dolby-Atmos-Virtualisierer, kein Equalizer, nichts.

Da ich sehr gerne und sehr viel Musik höre, hat Google in diesem Bereich aus meiner Sicht am meisten Luft nach oben. Schließlich gibt es genügend Apps für Android, mit denen ihr beim Sound nachhelfen könnt, sollte euch das Klangerlebnis nicht ganz zusagen.

Fazit: Google fast konkurrenzlos
Christoph Lübben
Christoph Lübben

Ich muss gestehen: Für einen Preis von etwa 500 Euro fällt mir kaum ein besseres aktuelles Handy ein als das Google Pixel 7a. Insbesondere mit seiner Leistung und der Kamera lässt das Smartphone Konkurrenten wie das Galaxy A54, Xiaomi 12T und Galaxy S21 FE hinter sich. Wer auf diese zwei Eigenschaften besonderen Wert legt und nicht mehr Geld ausgeben möchte, hat kaum eine andere Wahl, als zum Pixel 7a zu greifen.

Ja, auch das Pixel-Phone ist nicht perfekt. Da wären Schwächen wie die lahme Ladegeschwindigkeit, die Mikro-Ruckler und die ausbaufähige Soundqualität. Kritikpunkte wie die Plastikrückseite und die gelegentlich verwackelten Bilder lasse ich angesichts des Preispunktes unter den Tisch fallen. Insgesamt überwiegen in der Praxis die Stärken.

Es scheint jedenfalls, als wäre Google in die Mittelklasse gekommen, um zu bleiben. Würde mich ein guter Kumpel nach empfehlenswerten günstigen Handys fragen, wäre meine Antwort also ganz klar "Pixel" – ohne Nennung von Alternativen. Zumindest derzeit ist Google unter den Smartphones um die 500 Euro fast konkurrenzlos, so mein Ergebnis aus dem Test des Pixel 7a.

Wer noch etwas günstiger fahren möchte, kann zum Vorgänger Pixel 6a greifen, das immer noch erhältlich ist. Das Smartphone gibt es derzeit (Stand: Mai 2023) sogar besonders günstig für 300 bis 400 Euro – und ihr müsst nur wenige Abstriche im Vergleich zum Nachfolger machen. Auch in diesem Preissegment fällt mir derzeit keine andere Empfehlung als "Pixel" ein. Das hätte vor zwei bis drei Jahren noch ganz anders ausgesehen. Google macht Sachen...

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Weiterlesen:

Pixel 7a: Technische Daten

Geräte-Abbildung
Google Pixel 7a
Hersteller
Google
Modell
Pixel 7a
Display und Gehäuse
Display-Größe 6.1 Zoll
Auflösung 2400x1080 Pixel
Pixeldichte 429 ppi
Technologie OLED
Frequenz 90 Hz
Maße Größe 152x72.9x9 mm
Material Kunststoff (Rückseite), Metall (Rahmen)
Gewicht 193.5 g
Leistungsmerkmale
Chipsatz Google Tensor G2
Taktrate Bis 2.85 GHz
AnTuTu
Klasse Mittelklasse
Installierter RAM 8 GB RAM
Interner Speicher 128 GB
Akkuleistung 4385 mAh Kapazität
Lebensdauer der Batterie in der Regel mehr als 24 h
Sicherheit Fingerabdruck
Betriebssystem Android 13 (ab Werk)
Kamera
Hauptkamera 64 (Weitwinkel), 12 (Ultraweitwinkel)
Frontkamera 13 MP
Konnektivität
Anschlüsse USB-C
Dual-SIM Ja
NFC Ja
4G LTE Ja
5G Ja
Preis
UVP Ab 509 Euro (UVP)
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In diesem Artikel

Testwertung: Google Pixel 7a

8
Curved Score
Top
  • Sehr flott
  • Beste Kamera der Mittelklasse
  • Schickes Design
  • Display mit 90 Hz
  • Wireless Charging
Flop
  • Gelegentlich verwackelte Fotos
  • Mini-Ruckler beim Surfen
  • Aufladen mit nur 18 Watt
Design
Display
Kamera
Performance
Software & Apps
Akku
Preis/Leistungsverhältnis

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Feature Tabelle
  • Betriebssystem
    Android 13
  • Prozessor: Name
    Google Tensor G2
  • Prozessor: Taktung
    Bis 2.85 Ghz
  • Prozessor: Anzahl Kerne
    8
  • Speicherkapazität
    128 GB
  • Arbeitsspeicher
    8 GB
  • Kamera-Auflösung: Back
    64 (Weitwinkel), 12 (Ultraweitwinkel) Megapixel
  • Kamera-Auflösung: Front
    13 Megapixel
  • Bildschirmdiagonale
    6.1 Zoll
  • Auflösung Höhe
    2400 Pixel
  • Auflösung Breite
    1080 Pixel
  • Grafikchip
    ARM Mali-G710 MP7
  • Display Technologie
    OLED
  • Display Pixeldichte
    429 ppi
  • Schnittstellen/Anschlüsse
    USB-C
  • Feature: Bluetooth
  • Feature: WLAN
  • Feature: NFC
  • Feature: GPS
  • Feature: LTE
  • Feature: Dual-SIM
  • Feature: Fingerabdruckscanner
  • Akkuleistung
    4385 mAh
  • Höhe
    152 mm
  • Breite
    72.9 mm
  • Tiefe
    9 mm
  • Gewicht
    193.5 g
  • Status
    Erhältlich
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