So geht Abnehmen mit Instagram: Gesunde Ernährung als Infotainment

Instagram ist mehr als eine Bühe für Poser – wenn man das sozaile Netzwerk für seine Zwecke richtig einzusetzen weiß.
Instagram ist mehr als eine Bühe für Poser – wenn man das sozaile Netzwerk für seine Zwecke richtig einzusetzen weiß.(© 2018 Getty Images/10'000 Hours)

Bodyshaming, Vorher-Nachher-Fakes, Food-Porn, perfekte Selfies und Werbebotschaften von gut verdienenden selbsternannten Fitness-Influencern sind die eine Seite der Instagram-Welt. Wer das soziale Medium aber richtig für sich und seine Ziele zu nutzen weiß, kann auch sehr viel #Fitspiration und Wissen to Go mitnehmen: Diese Instagram-Infografiken zeigen, wie man gesund abnimmt.

Ihr habt das Kalorienzählen und Crash-Diäten ebenso satt, wie die vermeintlich perfekten fitten Körper und inszenierten "Poke Bowls" auf Instagram? Gleichzeitig sind da vielleicht die Vorsätze, im neuen Jahr gesünder und stressfreier zu leben und die Weihnachtskilos loszuwerden. Dann solltet ihr euch wirklich mal intensiver und vor allem nachhaltig mit eurer Ernährung auseinandersetzen. Dafür muss man aber nicht gleich zum Ökotrophologen umsatteln, sondern kann mit kleinen Veränderungen im Alltag seine Ernährung Schritt für Schritt umstellen.

Und hier kommt Instagram ins Spiel: Das soziale Netzwerk hat trotz aller Oberflächlichkeit, die den einen oder anderen vielleicht bisher abschreckt, seine Vorzüge. Zum Einen ist Instagram ein positives Medium, alle zeigen sich von ihrer besten Seite beziehungsweise teilen nur die schönsten Momente und Motivationen. Man muss ja nicht den selbsternannten Influencern folgen, sondern vielleicht lieber Food-Blogs, Trainern und Physiotherapeuten. Je nachdem, wie oft man Insta nutzt, sieht man so über die Timeline vielleicht sogar mehrmals täglich nützliche Tipps und wird so permanent an seine Ziele erinnert – das ist der Startschuss für echte Veränderungen.

Mit solchen Insta-Infografiken könnt ihr euch eure Ziele vergegenwärtigen

Wer das Tellermodell für eine ausgewogene Mahlzeit verinnerlicht, muss auch keine strikten Diätpläne befolgen:

Warum das wirklich funktioniert, seht ihr hier:

Kleine Sünden sind okay – frei nach der 80-20-Regel:

Oft überschätzt man die 20 Prozent aber auch:

Hier hilft eine kostenlose Ernährungs-App, über die man alles trackt, was man isst und trinkt. Voraussetzung ist natürlich die Vollständigkeit. Alles, was dann über das Kalorien-Soll hinausgeht, gilt es auszugleichen. Es muss ja auch nicht immer gleich Sport sein:

Und wenn Sport, dann darf man sich auch treu bleiben und das tun, was einem besser liegt:

Instagrammer zeigen, wie sie ihre Kalorienbilanz im Blick behalten – nämlich mit der Kombination aus Ernährungs- und Activity-Tracking:

Und bevor ihr euch verrückt macht und eine Trend-Diät nach der anderen ausprobiert – aktuell ist es wohl das Intervall-Fasten – solltet ihr euch klar machen, dass sämtliche Diäten ein und dasselbe Ziel verfolgen:

Wenn die Waage doch mal über Nacht ein Kilo mehr anzeigt, solltet ihr nicht gleich in Panik geraten:

Food-Portalen folgen für Gemüse der Saison und Rezeptideen

Wer am Ende immer noch nicht weiß, was auf den Tisch kommt, der kann auch einfach Food-Portalen wie "EatSmarter" folgen und lernt hier nicht nur, welches Gemüse gerade Saison hat oder welche Nahrungsmittel die Fitness- und Ernährungsziele unterstützen, sondern findet auch Rezeptideen:

Fazit: Instagram ist nicht oberflächlich, sondern kann auch ganz lehrreich sein

Es lohnt sich also, auf Instagram einfach mal nach Hashtags wie "Ernährungsumstellung", "Abnehmen", "gesunde Ernährung" und so weiter zu suchen oder den hier aufgeführten Namen zu folgen. Sie posten regelmäßig neue Tipps. Wer sich regelmäßig an seine Ziele erinnert und eine gesunde und langrfristige Ernährungsumstellung anstrebt, wird auch nicht in der Jojo-Falle landen. Vielleicht reicht es auch schon, wenn ihr euch zwei Dinge vornehmt: Haltet euch bei euren Portionen künftig an die Faustregel und wenn es um Nachschlag geht, befolgt die 25-Sekunden-Regel: Also einfach nochmal kurz überlegen, ob der Hunger wirklich so groß ist. Ausreden zählen nicht: Mit einfachen Regeln kann man selbst über Weihnachten oder im Urlaub sein Gewicht halten.


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