Nachgefragt: Die Lieblingsübungen und Tipps der Fitness-Influencer

Das Projekt Fitness macht schon wieder Pause? Dann braucht es Mentoren oder Idole. Wir stellen euch zwei vor: Fitness-Influencer verraten ihre Tricks.
Das Projekt Fitness macht schon wieder Pause? Dann braucht es Mentoren oder Idole. Wir stellen euch zwei vor: Fitness-Influencer verraten ihre Tricks.(© 2018 Veronika Eibeler/Joel Fath)

Hat man sich neue Fitnessziele gesteckt oder möchte seinen Körper in Bestform bringen, landet jeder früher oder später mal an dem Punkt, wo die Motivation nachlässt. Hier helfen Mentoren oder Idole, also Trainer oder ganz normale Leute, die auch mal klein angefangen haben: Fitness-Influencer. Wir haben zwei starke Persönlichkeiten interviewt und nach ihrem Fitness-Fahrplan gefragt.

Dem einen fällt es schwer, überhaupt erst richtig mit Sport und einer Ernährungsumstellung anzufangen, weil er nicht weiß, wie, während der andere nach den ersten Erfolgen ein Fitnessplateau erreicht. In beiden Fällen braucht es in erster Linie Mentoren: Das können zum Einen Trainer sein, die einen mit dem richtigen Know-How unterstützen und pushen, dranzubleiben oder aber Idole: Freunde oder Leute wie du und ich, die es auch schon geschafft haben, ihren Körper zu transformieren. Das beste Beispiel ist hier wohl Sophia Thiel: Vom Moppelchen zur Bodybuilderin und erfolgreichen Fitness-Ikone. Oder aber ursprünglich ganz normale Männer und Frauen, wie der Hamburger Uwe Schüder alias Flying Uwe oder die Schülerin Pamela Reif, die irgendwann ihre Leidenschaft für Fitness entdeckt haben und ihren Körper zu ihrem Kapital gestählt haben.

Man muss sich ja nicht gleich an den ganz Großen orientieren, die können auch ganz schön einschüchtern. Fitness-Influencer gibt es inzwischen mehr als genug. Nicht alle, haben wirklich Ahnung von Fitness, deswegen sollte man das Thema in den sozialen Medien stets mit Vorsicht genießen. Dass viele Blogger ihre Fotos bearbeiten oder mit Vorher-Nachher-Posen tricksen, ist auch bekannt. Grundsätzlich gilt: Wenn es um die richtige Übungsausführung geht, fragt ihr am besten einen erfahrenen Trainer. Seid ihr aber auf der Suche nach Vorbildern, die euch zeigen, was mit dem richtigen Einsatz möglich ist, und warum es sich lohnt, zu schwitzen: Dann lohnt vielleicht ein Blick in die schillernde Insta-Welt. So oberflächlich diese auch sein mag: Instagram ist eines der fröhlichsten sozialen Medien und hat schon viele Nutzer inspiriert, sich Ziele zu stecken und diese auch zu erreichen. Wir haben mit Joel Fath und Veronika Eibeler zwei positive Beispiele gefunden, die beide unter anderem mit Fitbit zusammenarbeiten. Im Interview verraten sie, wie sie trainieren, sich motivieren und wem sie folgen.

Interview mit dem Social-Media-Star Joel Fath

Joel Fath ist Social Media Star, Bodybuilder und Fitnessmodel und steht unter anderem unter Vertrag bei Fitbit, dem Sportmode-Label Physiq Apparel und dem Hersteller von Sportlernahrung Energy Cake. Auf Instagram hat er als powerjoel bereits 198.000 Abonnenten. Wer sich live ein Bild von Joel machen will, kann ihn auf dem World Fitness Day 2018 am 13. und 14. Juli in Frankfurt am Main erleben.

Meine Top-Übungen für zuhause:

Zuhause mache ich eher selten Übungen, da ich am liebsten jeden Tag ins Gym gehe. Wenn ich jedoch mal im Urlaub oder unterwegs bin, dann mache ich ganz gerne ein paar Liegestütze oder verschiedene Bauchübungen. Auf meinem Instagram Account zeige ich eine Übung, die man fast überall machen kann:

Meine Top-Übungen für das Fitnessstudio:

1. Schrägbankdrücken


2. Bankdrücken
3. Rudern
4. Bizeps Curls mit Kurzhanteln

Darauf bin ich besonders stolz:

Mich macht es jedes Mal stolz, wenn ich die vielen Nachrichten von Leuten lese, die mir schreiben, dass ich sie zum Sport motivieren konnte oder, dass sie sich ein Beispiel an meinem gesunden Lebensstil nehmen: Sie fühlen sich dadurch nun wohler, haben mehr Energie und Selbstbewusstsein. So ein Feedback bedeutet mir sehr viel und zeigt mir, dass ich andere, mit dem was ich mache, motivieren und inspirieren kann.

Das mag ich nicht so gerne an mir, habe aber gelernt, mich so zu akzeptieren und zu mögen, wie ich bin:

Zugegeben: Ich bin ein leidenschaftlicher Esser, was dem Muskelaufbau aber zugutekommt, da ich viel gesundes Essen zu mir nehmen kann und abends satt ins Bett gehen kann. Wenn ich jedoch auf Diät bin, kann ich ganz schnell schlechte Laune bekommen. Das kriegt mein Umfeld natürlich mit, was ich persönlich natürlich nicht gut finde. Ich habe mich jedoch schon um einiges darin verbessert, ab und zu kommt es aber immer noch vor.

Das sind meine Lieblings-Sportler-Speisen:

  1. Porridge: Haferflocken mit Proteinpulver, Zimt und Mandelbutter.
  2. Omelette
  3. Sushi

Auf diese kulinarische Sünden kann ich einfach nicht verzichten:

Ich habe eine Schwäche für griechisches Essen, wie Gyros. Ein Dönerteller darf’s auch gerne mal sein.

Das ist mein liebstes Fitness-Gadget oder Tool:

Da die Kalorienzufuhr für den Muskelaufbau extrem wichtig ist, tracke ich mit meiner Fitbit Versa jeden Tag meine Kalorien, um zu sehen, wie viele ich aufgenommen und verbraucht habe. Somit kann ich meinen täglichen Kalorienbedarf meinem Aktivitätslevel genau anpassen.

So motiviere ich mich, wenn auch ich mal gar keine Lust auf Sport habe:

Da das Training zu meinem Alltag gehört, kommt es eher selten vor, dass ich keine Lust habe, Sport zu machen. An Tagen, an denen ich nicht so motiviert bin, rappel ich mich trotzdem auf, da ich dann während des Trainings Lust bekomme und wieder alles geben will.

Das ist mein nächstes Fitness-Ziel:

Im Moment befinde ich mich wieder im Muskelaufbau, der auch noch bis Anfang 2019 andauern wird. Bis dahin will ich meine Schwachstellen verbessern, um somit eine bessere Form nach meiner Diät zu haben.

Diesen Fitness-Influencern folge ich besonders gerne:

Meine Favoriten auf Instagram sind der Berufs-Bodybuilder ryanjterry und tavicastros: Octavio Maginnis "Tavi" Castro ist ein in Mexiko geborener niederländisch-kanadischer Bodybuilder, Unternehmer, DJ und ehemaliger Profi-Fußballspieler, der in den Niederlanden lebt. Castro hat mehrere Bodybuilding-Titel von Musclemania International gewonnen.

Interview mit der Bloggerin Veronika Eibeler

Veronika Eibeler kommt aus dem schönen Bayern und hat seit ihrer Kindheit eine große Leidenschaft für das Backen und Kochen entwickelt, besonders die gesunde Küche interessiert sie. Gestartet ist ihre Webseite veroslovelykitchen.de ursprünglich als reiner Food-Blog, doch inzwischen findet ihr dort neben Fitness-Tipps und tollen Rezepten oder Inspiration zu gesunder Ernährung und auch Frauenthemen oder Gedanken zum allgemeinen Wohlbefinden und Reiseberichte vor. Auch auf Instagram ist die 22-Jährige sehr aktiv als Influencerin und Markenbotschafterin, unter anderem für Fitbit, mit 76.700 Followern.

Meine Top-Übungen für zuhause:

Zu Hause mache ich eigentlich nie Sport. Aber wenn doch, dann wären es wohl: Jumping Squats, Burpees, Sit-ups und Liegestütze.

Meine Top-Übungen für das Fitnessstudio:

Am liebsten mache ich Übungen für die Beine und den Po. Zu meinen Lieblingsübungen gehören Kreuzheben, Beinpresse, Beinbeuger sowie Hip Thrusts (Anmerkung der Redaktion: Hier legt man die Schultern auf einer Bank ab und stellt die Füße auf den Boden. Mit einer Langhantel im Schoss hebt und senkt man das Becken dann langsam). Diese sind sehr anstrengend aber dafür super effektiv! Für die Arme mache ich gerne Kabelzug-Übungen.

Darauf bin ich besonders stolz:

Ich bin sehr stolz darauf, mittlerweile so fit und stark zu sein. Vor allem beim Kreuzheben kann ich inzwischen sehr viel Gewicht heben.

Das mag ich nicht so gerne an mir, habe aber gelernt, mich so zu akzeptieren und zu mögen, wie ich bin:

Meine Beine. Doch durch mein tägliches Workout kann ich diese sehr gut trainieren. Es hilft mir sehr, mich wohl zu fühlen, da ich jeden Tag Fortschritte sehe.

Das sind meine Lieblings-Sportler-Speisen:

Ganz klassisch: Magerquark mit Beeren, einfach perfekt für den Muskelaufbau und super sättigend!

(Anmerkung der Redaktion: Veronika backt leidenschaftlich gerne und hat auch gesunde Backideen auf Lager)

Auf diese kulinarische Sünde(n) kann ich einfach nicht verzichten:

Definitiv Schokolade!

So motiviere ich mich, wenn auch ich mal gar keine Lust auf Sport habe:

Musik! Motivations-Playlist an, Booster trinken und ab ins Gym!

Das ist mein nächstes Fitness-Ziel:

Ich möchte gerne noch etwas definierter für den Sommer werden, daher ist es mein Ziel noch etwa 5 bis 6 Kilo abzunehmen. Mit meinem täglichen Training bin ich mir sicher, dass ich das auch erreichen kann.

Diesen Fitness-Influencern folge ich besonders gerne:

Ich folge pamela_rf (Pamela Reif ist inzwischen ein sehr erfolgreiches Fitnessmodel) und wolf.performance.coaching (Christian M. Wolf von Wolf Performance Coaching ist ein deutscher Bodybuilder).

Tipps zum Weiterlesen

Wenn ihr jetzt Lust habt, direkt durchzustarten, dann schaut euch die besten Fitness-Channel auf YouTube an oder erfahrt, welches die effektivsten fünf Kraftübungen sind. Oder aber lest, wie man Influencer mit Ahnung von Blendern unterscheidet. Ansonsten gilt: Setzt eure Fitnessziele smart und bleibt dran – wir wünschen viel Erfolg.

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