Fitness auf Instagram: Tipps und Hashtags für mehr Follower und Motivation

Wie ist Sophia Thiel nur so erfolgreich als Fitness-Influencerin geworden? Wir verraten es euch.
Wie ist Sophia Thiel nur so erfolgreich als Fitness-Influencerin geworden? Wir verraten es euch.(© 2018 picture alliance / Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/ZB)

Instagram ist ein bisschen wie Sylt: Es geht ums Sehen und Gesehenwerden, im Urlaub, beim Feiern, mit Freunden und beim Sport. Gerade beim Thema Fitness kann man das durchaus positiv bewerten: sehen oder zeigen, wie es richtig geht, statt zu posen. Wir geben euch die Spielregeln und richtigen Hashtags mit auf den Weg – egal ob ihr selbst mit Instagram durchstarten oder euch die Motivation für eure Fitnessziele holen wollt.

Während Popstars Gesangstalent brauchen und Models die richtigen Maße, kann es im Bereich Fitness mit Fleiß jeder zu etwas Ruhm bringen. Vom Moppelchen zur Muskelmuse: Gerade das sind die Geschichten, die wir bewundern und gerne auf Instagram verfolgen. Bestes Beispiel ist hier wohl Fitness-Ikone Sophia Thiel, die mittlerweile sogar von ihrer spät entdeckten Leidenschaft für Fitness und Bodybuilding leben kann. Weil ihr und anderen so viele junge Frauen und Männer nacheifern und sich selbst über Fitnesstrends neu erfinden wollen, braucht man inzwischen aber auch etwas Know-How, um zwischen den Millionen Bildern und Videos überhaupt noch auf Instagram gefunden zu werden – oder die passenden Motivatioren zu finden.

Mit diesen Spielregeln bekommt man Relevanz in der Fitness-Community

Regel Nummer 1: Ehrlich sein

Was Nutzer nicht wollen, ist noch mehr Werbung sehen – auch nicht in eigener Sache. Wir alle wünschen uns die ungeschminkte Wahrheit und authentische Idole, denen wir nacheifern können. Aufrichtigkeit ist Trumpf. Niemand sollte so tun, als wäre die Körpertransformation ein Kinderspiel. Nur wer öffentlich Schweiß und Tränen teilt, kann es sich hinterher auch leisten, sich selbst in den selbstverliebten Hochglanz-Bodybuilder-Posen zu feiern. Vorher-Nachher-Beiträge sind extrem beliebt und bekommen am meisten Feedback. Schummeltricks aufzudecken, ist ohnehin gerade der Lieblingssport der Fitness-Community. Die Fitness-Bloggerin Louisa Dellert von "Fit-Trio" wird übrigens regelrecht dafür gefeiert, dass sie regelmäßig Narben, Dellen, kleine Speckröllchen und Misserfolge teilt – etwa wie hier, als sie beim Halbmarathon nicht unter die zwei Stunden kam:

Regel Nummer 2: Die Netzwerk-Pflege

Wer erfolgreich sein möchte, muss netzwerken. Dabei ist es natürlich wichtig, dass man sich auch für andere und ihre Fitnessfortschritte interessiert. Seid präsent. Investiert die Zeit und sucht nach interessanten Kontakten und Instagram-Accounts: Folgt ihr ihnen, folgen sie vielleicht auch euch. Allerdings solltet ihr hier nicht wahllos vorgehen um Aufmerksamkeit buhlen, sondern mit ehrlichem Interesse netzwerken. Dazu muss man erstmal die passenden Kanäle finden und erkennen, wer wirklich Ahnung hat von dem, was er tut oder nur ein Mitläufer ist. Das lässt sich aber ziemlich schnell über die Texte unter den Fotos beurteilen. Viele Fitnesstrainer haben auch eine eigene Webseite, auf der sie sich vorstellen und ihre Fortbildungen aufzählen. Um im Bereich Fitness Bescheid zu wissen, muss man nicht unbedingt Sport studieren oder einen Trainerschein machen – wobei es natürlich hilfreich ist. Vieles kann man sich anlesen. Oder in Seminaren lernen. Hier kann man ebenso wie auf Fitnessmessen und Sportevents Kontakte knüpfen, ihre Arbeit und Posts verfolgen, kommentieren und so auch wieder andere Influencer kennenlernen. Dranbleiben und viele Fragen stellen ist die Devise – denn man lernt nie aus.

Regel Nummer 3: Keine Eintagsfliege sein

Wer sich auf Instagram etablieren möchte, muss mehrmals pro Woche etwas posten – ohne die Community mit immer demselben Gepose zu langweilen. Auch wenn es um Fitness und Training geht: Einblicke in die Ernährung, den Kleiderschrank, den Freundeskreis oder die Freizeitgestaltung können in diesem Kontext ebenfalls interessant sein. Es muss nicht immer besonders sein, sondern authentisch. Damit die Beiträge auch bei Nicht-Abonnenten Beachtung finden, sollten die Hasthags dazu möglichst präzise sein.
Die Leute suchen nicht nach komplizierten Wortkombinationen, sondern nach einfachen kurzen Begriffen. Wer hier jedoch mehr verspricht, als er dann auch wirklich zeigt, vergrault die Profil-Besucher. Die Hashtags sollten sich, wenn es inhaltlich passt, auch gerne wiederholen, damit man bei bestimmten Themen relevant bleibt – statt eine weitere Eintagsfliege am Fitnesshimmel. Nehmt euch also ruhig ein paar Minuten Zeit, zu überlegen, welche Begriffe passen und speichert sie ab. Dann sind sie schnell griffbereit – ob im Gym oder beim Proteinkekse backen.

Regel Nummer 4: Kreativ sein, aber nicht kompliziert

Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Fitness ist kein teures Hobby, jeder soll es zuhause nachmachen können: Darum kann man auch mal Alltagsgegenstände auf kreative Weise ins Training einbinden – so hebt man sich eher von der großen Konkurrenz ab. Auch hier macht es Fitness-Influencerin Louisa Dellert vor:

Wer schon ein paar Follower hat, kann sich auch mal trauen, eigene neue Hashtags zu kreieren, etwa für Fitness-Challenges, zu denen man aufrufen möchte oder Diskussionsrunden unter den Kommentaren. Wer es schafft, andere dazu zu motivieren, ihre Fitnessziele zu erreichen, kann wirklich stolz auf sich sein und sich zumindest schonmal als Fitnesssternchen betrachten.

Das sind die besten Fitness-Hashtags auf Instagram

Sportartenspezifische Hashtags:

  • #Cardio
  • #Marathon, #Marathontraining
  • #Triathlontraining
  • #Running, #RunningTipps
  • #TrailRun
  • #Cycling
  • #Elliptical
  • #MondayMiles
  • #WeightTraining
  • #Excercises
  • #Tabata
  • #HIIT
  • # Yoga, #Yogalifestyle, #Yogalove
  • #Pilates

Motivierende Hashtags:

  • #FitnessAddict
  • #AnytimeFitness
  • #Fitinspiration
  • #FitnessBlogger
  • #MyFitnessJourney
  • #GetOuside
  • #SeenOnMyRun
  • #GetFit
  • #GetStrong
  • #GirlsWhoLift
  • #Instarunner
  • #GymLife
  • #GymTime
  • #PersonalTrainer
  • #FitQuote
  • #NoPainNoGain
  • #FitnessMotivation
  • #FitBody
  • #FitForLife
  • #Fitstagram
  • #Sweat
  • #Treadmill
  • #GoalSetting
  • #Weights
  • #YouCanDoIt
  • #FitnessGoals
  • #FitnessChallenge
  • #Fitnessmotivation
  • #TrainHard
  • #Fitnessmom
  • #NoExcuses
  • #Instafit
  • #Fit4life
  • #Trainharder
  • #StrongIsSexy

Das ist natürlich nur eine Auswahl an klickstarken Hashtags. Neugierig bleiben und immer mal wieder nach neuen Suchbegriffen mit vielen Beiträgen schauen, ist sicher eine gute Idee. Dafür gebt ihr am besten nur die ersten Buchstaben ins Suchfeld auf Instagram ein und lasst euch überraschen, was das Netzwerk so vorschlägt – etwa unter #fit..., #strong... oder #train. Aber bitte nicht vergessen: Egal welche perfekten Körperbilder euch auf Instagram begegnen: Man sollte sich nicht mit anderen vergleichen, denn Body Shaming ist out und jeder hat etwas an sich, auf das er oder sie stolz sein kann. Das beweisen übrigens auch drei Wienerinnen mit ihrem nicht ganz ernst gemeinten Fitness-Vlog "Bauch, Beine, Pommes": Hier werden die Bauchmuskeln ganz ohne Training strapaziert.

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