iPhone 6s: Gerüchte, Leaks und alles, was wir wissen

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Gut möglich, dass das iPhone 6s genauso aussehen wird wie das iPhone 6
Gut möglich, dass das iPhone 6s genauso aussehen wird wie das iPhone 6(© 2015 CURVED)

Nach dem iPhone 6 ist vor dem iPhone 6s – oder doch iPhone 7? Insider-Infos, Leaks, Gerüchte und Spekulationen zum kommenden Apple-Smartphone gibt es jedenfalls wie üblich schon weit vor dem Release – und dass diese sich schon früh als richtig erweisen können, zeigt unser Rückblick auf die iPhone 6-Gerüchte. Alles Wichtige zum Nachfolger gibt es dagegen hier, natürlich mit ständigen Updates.

Warum ein iPhone 6s kein iPhone 7 ist – und warum das gut ist

Wenn Apple an seiner bisherigen Linie festhält, dürfte das kommende Smartphone aus Cupertino iPhone 6s heißen – schließlich erschien seit dem iPhone 3G jedes zweite Jahr erst ein s-Nachfolger, ehe die nächsthöhere Modellnummer angegangen wurde. Deshalb wird es wohl auch beim aktuellen Design bleiben, denn schon das iPhone 5s ist bis auf Kleinigkeiten beim Look des iPhone 5 geblieben, ebenso wie es das iPhone 4s und 3GS mit ihren Vorgängern gemacht haben.

Auch wenn nach Apples bisherigem Verfahren erst mit dem iPhone 7 im Jahr 2016 ein neues Design fällig wird, dürfte das iPhone 6s mit einigen Neuerungen punkten. In den Jahren der s-Modelle setzte Apple in der Vergangenheit nämlich vor allem auf spannende Feature-Neuerungen wie Siri und Touch ID. Der eigentliche Star des iPhone 6s könnte damit iOS 9 werden – und das testet Apple offenbar schon jetzt eifrig. Auch wenn sich die Form des iPhone 6s vermutlich nicht von der des iPhone 6 unterscheiden wird, so ist es aber immerhin möglich, dass Apple sein nächstes Smartphone in neuen Farben anbieten wird. Passend hierzu kam am 11. März auch sogar das Gerücht auf, dass es eine pinke Variante geben könnte.

Touch ID, Force Touch und Schutz gegen Wasser

Wie Anfang Februar bekannt wurde, soll die Touch ID für das iPhone 6s im Vergleich zu den Vorgängern deutlich verbessert werden. Die erhöhte Zuverlässigkeit beim Erkennen von Fingerabdrücken soll außerdem die weitere Ausbreitung von Apple Pay fördern, da das Vertrauen der Nutzer in die Technologie gestärkt wird.

Das iPhone 6s wird voraussichtlich mit der sogenannten "Force Touch"-Technologie ausgestattet. Mit dieser Technik wird der Touchscreen so sensibel, dass er zwischen einem leichten Tippen und einem erhöhten Druck unterscheiden kann. Auch die Apple Watch und das Touchpad des im März 2015 vorgestellten Retina MacBooks nutzen Force Touch bereits zur erweiterten Bedienung. Dies könnte einem Bericht zufolge bedeuten, dass Apple beim Display des iPhone 6s auf OLED setzt, statt wie bisher auf LCD. Möglich wäre auch, dass die Force Touch-Technologie nur im mutmaßlichen Ableger iPhone 6s Plus verwendet wird. Zum Vergleich: Das iPhone 6 Plus verfügt über einen optischen Bildstabilisator, das iPhone 6 hingegen nicht.

In einem Anfang März veröffentlichten Patent wird ein Vorgehen beschrieben, mit dem interne Bauteile von mobilen Geräten gegen Feuchtigkeit geschützt werden können. Möglicherweise macht sich Apple diese Technologie bereits beim iPhone 6s zunutze – wodurch das Smartphone resistenter gegen Wasser wäre als seine Vorgänger.

Kamera weiterhin mit 8 MP?

In Bezug auf die Auflösung der Kameras liefern sich die großen Smartphone-Hersteller seit Jahren ein Wettrüsten – 16 und 20 MP sind für die Hauptkamera von Vorzeigemodellen mittlerweile zum Standard geworden. Dennoch will Apple auch im iPhone 6s offenbar weiterhin auf eine 8-MP-Kamera setzen.

Aber die Kamera soll im Vergleich zu iPhone 6 und iPhone 6 Plus trotzdem bessere Fotos schießen können. Dazu soll ein optischer Zoom ebenso beitragen wie ein Bildstabilisator, der mehrere Spiegel hinter der Linse nutzt, um mögliche Bewegungen des Nutzers auszugleichen. Möglich wäre auch, dass die kürzlich von Apple übernommene Firma LinX für eine herausragende Kamera im iPhone 6s sorgt: Das Unternehmen habe ein System entwickelt, das mehrere Objektive und Sensoren kombiniert. Dadurch könnte zum Beispiel eine deutliche verbesserte Tiefenschärfe möglich werden – auch mit einer 8-MP-Kamera.

Neuesten Gerüchten zufolge könnte jedoch auch eine neue Technik Einzug in das iPhone 6s halten. Denn Apple hat sich ein Patent sichern lassen, das einen Kamerasensor beschreibt, der mithilfe von Lichtbrechung für bessere Bilder unter schwierigen Lichtverhältnissen sorgen soll. Ob diese sogenannte 3-Sensor-Technik tatsächlich bereits beim iPhone 6s zum Einsatz kommt, ist jedoch unklar.

iPhone 6s endlich mit 2 GB RAM – und Saphirglas-Display?

Eins lässt sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen: Das Herzstück des iPhone 6s wird der neue Apple A9-Chip sein, den vermutlich vor allem Samsung liefern wird. Weitere Gerüchte sprechen außerdem davon, dass sich der Aufbau des Chips drastisch ändern könnte: So hieß es im März aus Zuliefererkreisen, dass Apple den neuen A9-Chip nach Vorbild des Herzstücks der Apple Watch designen könnte. Der verzichtet auf eine relativ große Leiterplatte und fasst innerhalb eines sogenannten SiP (System-in-Package) auf engstem Raum einen großen Teil der Systemkomponenten zusammen.

Der Apple A9-Chip dürfte nach geschlagenen drei iPhone-Generationen mit 1 GB RAM dann endlich seinen Arbeitsspeicher auf 2 GB LPDDR4-RAM verdoppeln – obwohl sich das iPhone 6 auch mit 1 GB nicht vor der hochgerüsteten Android-Konkurrenz verstecken muss. Das dürfte für einen ordentlichen Leistungsschub sorgen. Der A9-Chip selbst soll übrigens überwiegend von Samsung produziert werden, der Rest der Herstellung würde demnach von dem Samsung-Partner Globalfoundries erledigt werden. Anfang März wurde der 2-GB-Arbeitsspeicher erneut erwähnt – zusammen mit der Nachricht, dass im iPhone 6s statt einer physischen SIM-Karte die Apple SIM zum Einsatz kommen soll. Durch diese Technologie soll der Wechsel zu einem neuen Mobilfunkanbieter wesentlich einfacher werden.

Die Gerüchte um das iPhone 6 wurden 2014 für lange Zeit von der freudigen Erwartung eines extrem robusten Saphirglas-Displays begleitet. Daraus wurde bekanntlich nichts. Beim iPhone 6s könnte es dagegen soweit sein, denn die entsprechende Infrastruktur ist bereits im Aufbau. Vielleicht braucht das kommende iPhone aber auch gar kein Saphirglas, weil es dank cleverer Technologie gar nicht mehr aufs Display fallen kann – so ähnlich wie eine Katze immer auf den Beinen landet.

Keine Überraschungen: iPhone 6s mit Keynote und Release im September 2015

Ob die Gerüchte und Spekulationen rund um das iPhone 6s sich bewahrheiten werden, erfahren wir vermutlich wie gewohnt im September 2015. Darauf deuten auch die Gerüchte zum Produktionsstart der ersten Exemplare hin. Laut diesen soll in China nämlich bereits im Juni die Massenproduktion des iPhone 6s starten. Ein Vorlauf von etwa drei Monaten bis zur Präsentation und zum Release ist nicht unwahrscheinlich. In den vergangenen Jahren fiel der Termin für die große Enthüllung vom 12. September 2012 zum 10. und 9. in den Folgejahren jeweils auf einen Dienstag. 2015 wäre damit der 8. September ein wahrscheinlicher Termin für die öffentliche Premiere des iPhone 6s.

Ob es dann auch ein iPhone 6s Plus mitbringen wird, bleibt abzuwarten – der Erfolg des Phablets macht das aber durchaus wahrscheinlich. Mittlerweile gibt es sogar Gerüchte über einen eventuellen iPhone-Triple-Release. Neben dem iPhone 6s und iPhone 6s Plus plant Apple angeblich die Veröffentlichung eines iPhone 6c in der zweiten Jahreshälfte 2015. Das 6c soll demnach über ein 4-Zoll-Display sowie einen A8-Chip verfügen. iOS 9 sollten wir dagegen wie üblich schon auf Apples Entwickler-Messe WWDC im Sommer kennenlernen. Bis dahin halten wir Euch wie gewohnt mit neuen Insider-Infos, Gerüchten, Leaks und Spekulationen auf dem Laufenden. Natürlich könnte auch alles ganz anders kommen – das kann es zwar immer, ist es in den letzten Jahren aber nicht.


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